Volltextsuche über das Angebot:

28 ° / 14 ° wolkig

Navigation:
Freibad ist ok, die Kinderbetreuung ist es auch

Aus dem Stadtparlament Freibad ist ok, die Kinderbetreuung ist es auch

Das Rauschenberger Freibad befindet sich in einem guten Zustand. Das berichtete Bürgermeister Manfred Barth dem Stadtparlament auf eine entsprechende Anfrage der Grünen-Fraktion.

Voriger Artikel
Und wieder ist vieles anders und neu
Nächster Artikel
Das Weindorf ruft wieder in den Park

Eine dicke Kunststofffolie hält das Wasser im Schwimmbecken des Rauschenberger Freibades. Die Folie und die gesamte Technik sind intakt. Foto: Matthias Mayer

Rauschenberg. Wegen seiner wunderschönen Lage, der vergleichsweise ruhigen Atmosphäre und der gepflegten Anlage ist das Freibad weit über die Stadtgrenzen hinaus beliebt. Und das soll so bleiben. Sorgen um den Bestand müsse sich niemand machen, denn wegen aufmerksamer Pflege und Wartung und regelmäßiger Reparaturarbeiten seien die komplexe Schwimmbad-Technik und die Gebäude intakt. Das gelte auch für die dicke Kunststofffolie, die das große Schwimmbecken abdichtet, erklärte Barth in Beantwortung einer konkreten Frage der Grünen.

Die Folie sei inzwischen 30 Jahre alt. Innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre sei nicht mit einem Ersatz der Folie zu rechnen. Kleine Leckagen seien früher immer geklebt worden. Vor dieser Saison habe eine ortsansässige Fachfirma schadhafte Stellen verschweißt. Eine komplette Erneuerung der Folie werde 25000 Euro kosten erklärte Barth.

Die 32 Jahre alte Heizung stehe in den nächsten Jahren zur Erneuerung an. Er hoffe, dass das Heizungsproblem durch den Anschluss an ein Nahwärmenetz in der Kernstadt zu lösen sei. Die Machbarkeitsstudie für ein solches Netz, das von der Biogasanlage Fiddemühle mit Wärme versorgt werden könne, sei wegen Arbeitsüberlastung des beauftragten Planungsbüros noch in der Warteschleife, erklärte Barth.

n Für 37,4 Prozent aller Rauschenberger Kinder unter drei Jahren gibt es einen Betreuungsplatz. Damit liegt die Stadt über der gesetzlichen Mindestquote von 35 Prozent. Das teilte Manfred Barth den Stadtverordneten auf eine Anfrage der Grünen mit. In Rauschenberg gebe es 31 Kinder in dieser Altersgruppe. Für diese gebe es 31 Betreuungsplätze in Kitas und drei Plätze in der Tagespflege. Den vom Deutschen Städte- und Gemeindebund angegebene Nachfragebedarf für 66 Prozent aller Kleinkinder konnte Barth aus seiner Erfahrung nicht bestätigen. Allerdings gebe es eine starke Nachfrage nach Krippenplätzen, den die Stadt nach der 1,7-Millionen-Euro-Investition für die Mäuseburg bisher durch flexible Lösungen habe befriedigen können. Noch sei kein unter dreijähriges Kind abgewiesen worden. „Zwei bis drei Kinder können wir immer noch zusätzlich unterbringen. Wenn zehn auf einmal zusätzlich angemeldet werden, bekommen wir ein Problem“, sagte Barth.

von Matthias Mayer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr