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Ostkreis Förderverein trägt einen Teil der Last
Landkreis Ostkreis Förderverein trägt einen Teil der Last
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19:22 17.01.2012
Pfarrer Marcus Vogler und Herbert Fischer stehen neben der Lichterstation, die der Förderverein finanziert hat. Quelle: Florian Lerchbacher

Amöneburg. Eine Lichterstation im Wert von 9.200 Euro, neue Sitzkissen (4.200 Euro) sowie ein Prospektregal (400 Euro). Diese drei Punkte umfassen die ersten Rechnungen, die Pfarrer Marcus Vogler Herbert Fischer überreichte mit der Bitte, der Förderverein möge die Kosten tragen. Diesem wiederum war es eine Freude, schließlich hatten  Privatpersonen, Firmen und Vereine sowie die Bundeswehr mit ihrem Adventskonzert in den vergangenen zehn Monaten rund 15.300 Euro für die Sanierung beziehungsweise den Erhalt des exponierten Gotteshauses auf dem Berg gespendet.

Schon viel früher hätte der Verein gerne den ersten Batzen Geld überwiesen. Doch zunächst einmal mussten der Kirchengemeinde überhaupt Rechnungen für die einzelnen, während der Sanierung der Kirche umgesetzten Punkte vorliegen. „Der Verein benötigt für das Finanzamt konkrete Rechnungen. Er kann uns nicht einfach Geld überweisen“, erklärt Vogler.

Noch dazu hatte sich der Verwaltungsrat der Kirche erst einmal auf die neue Situation und die Zusammenarbeit mit dem neuen Partner einstellen müssen – was nicht immer leicht fiel, so hatte ein Verwaltungsratsmitglied den Verein in seinen Dankesworten nach der Einweihung der sanierten Kirche gar vergessen.

Doch inzwischen funktioniert die Kooperation. „Wenn wir Hand in Hand arbeiten, können wir die Sanierung gemeinsam schultern“, sagt Vogler und freut sich, dass der Verein sich am Abtragen des Schuldenberges beteiligt. Für Fischer, den Vorsitzenden des Fördervereins, ist es eine Selbstverständlichkeit, dass sich Bürger und Unternehmen für das Gotteshaus einsetzten: „Die Kirche ist das Wahrzeichen unserer Stadt.“ Von Anfang an sei klar gewesen, dass nur ein Förderverein auch Menschen und Unternehmen außerhalb von Amöneburg wegen finanzieller Unterstützung ansprechen könne.

von Florian Lerchbacher

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