Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Ostkreis Florian nimmt seinen Mut zusammen
Landkreis Ostkreis Florian nimmt seinen Mut zusammen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:52 26.07.2011
Auch bei Regen grillten die Kinder Stockbrote im Freien. Quelle: Kai Erdel

Stadtallendorf. Auch wenn das Wetter in der ersten Woche eher herbstlich war, die Kinder und ihre Betreuer ließen sich hierdurch die Stimmung nicht vermiesen. Das an Attraktionen und Abwechslung reiche Programm glich das Wetterproblem bisher aus. Am Freitag kehren die Stadtallendorfer in ihre Heimatstadt zurück.

Von Stadtallendorfs Stadtjugendpfleger Walter Mengel moderiert, bereitete sich das Betreuerteam in zwei Wochenendseminaren und an zehn Abendterminen intensiv auf die Freizeit vor. Entstanden ist ein breites Angebot an Naturerfahrungsspielen, erlebnispädagogischen Einheiten, Kooperations- und Wahrnehmungsspielen.

Wanderungen, Nachtwanderungen, Geocaching, Kanufahren, kreative Elemente und ein tägliches Sportprogramm runden die Aktivitäten ab. „Das ist richtige Knochenarbeit, unsere Betreuer sind morgens um halb acht bei ihren Gruppen und die abschließende Teamsitzung endet in der Regel nie vor 23 Uhr“, sagt Mengel anerkennend über sein Team.

Erfreut über die gute Vorbereitung und den professionellen Ablauf war auch Bürgermeister Manfred Vollmer, der in Begleitung seiner Ehefrau und zweier Enkel die Freizeit besuchte und alle Teilnehmer mit einem Becher Eis beglückte. Daneben wurde eigens noch ein Zauberer engagiert, welcher nicht nur sein Können vorführte, sondern auch die Kinder im Zaubern unterrichtete.

Höhepunkt für die meisten Kinder war bisher der Tag im Kletterwald. Unter der Anleitung von erfahrenen Hochseillehrern gelang es hierbei den Kindern, sich ihrer Höhenangst zu stellen und eigene Grenzen zu überwinden. „Ich kann nicht glauben, dass ich da oben war“, sagt Melissa, die gerade an einem 20 Zentimeter dicken Pfahl bis auf neun Meter Höhe geklettert war, ungläubig.

Der kleine Florian nahm allen Mut zusammen und stellte sich auf diesen Pfahl. Von dort musste er dann, wie die anderen Kinder, die es ihm gleich taten, mit einen Schritt ins Leere diesen Pfahl verlassen und gesichert von der Gruppe am Boden, langsam nach unten schweben.

von Kai Erdel

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der Printausgabe der OP.

Anzeige