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Fische sonnen sich am Turm

Fische sonnen sich am Turm

„Am Turm sind die Fische los“. Unter diesem Motto steht das dritte Kulturspektakel in Amöneburg. Am Sonntagnachmittag wurde das Mitmachkunstwerk enthüllt.

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Genau 496 Fische hängen am Turm in der Schlossruine in Amöneburg. Während des Kulturspektakels, das noch bis zum nächsten Wochenende dauert, ist das Mitmachkunstwerk der Blickfang für die Besucher.

Quelle: Tobias Hirsch

Amöneburg. Wobei, enthüllen brauchten die Organisatoren des Kulturspektakels das Mitmachkunstwerk nicht mehr. „Wegen des Sturms in dieser Woche haben wir den Turm überhaupt nicht verhangen. Wir hatten schon genug Angst, dass die Fische wegfliegen“, sagte Cheforganisatorin Birgit Gruß.

Fliegende Fische waren in Amöneburg dann allerdings doch nicht zu sehen. Die freiwillige Feuerwehr der Bergstadt hat die Netze gut verzurrt. „Weil unsere Leiter nicht lang genug war, hat uns die Feuerwehr geholfen. Die holen eben nicht nur Katzen von Bäumen, sondern hängen auch Fische an Türme“, sagte Claudia Rhiel, Initiatorin des Mitmachkunstwerkes. Sie freute sich über die insgesamt 496 Fische, die Menschen aus Amöneburg und Umgebung in den vergangenen Wochen gestaltet haben. „Es sind alle erdenklichen Arten dabei: Aale, Rochen, Delphine, ein Elchfisch, ein Weihnachtsfisch und sogar ein Fisch mit Taucheranzug“, sagte Rhiel.

Höhepunkt des Sonntagnachmittags waren allerdings nicht die Fische, sondern Habu Hassan, seine hübsche Frau Fatima und der Geldwechsler Omar. Die „Junge Oper“ aus Bad Salzuflen gastierte im Zwinger und präsentierte rund 100 begeisterten Kindern mit „Abu Hassan“ eine Geschichte aus tausend und einer Nacht.

Musikalisch ging es am späten Nachmittag weiter: Der Musik-Clown Stäx amüsierte sein junges und altes Publikum. Am Montag steht die „Nacht der Blasmusik“ auf dem Programm. Ab 20 Uhr spielen vier heimische Blaskapellen auf dem Berg.

von Tobias Hirsch

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