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Ostkreis Fetziger Rock, harter Punk
Landkreis Ostkreis Fetziger Rock, harter Punk
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18:48 04.06.2012
Der Band „Fuel‘n stuff“ aus dem Hinterland fiel am Samstagabend die Rolle des „Einheizers“ im Heinz-Lang-Park zu. Foto: Kai Erdel
Stadtallendorf

Am Samstagabend war der Heinz-Lang-Park zum zehnten Mal der Austragungsort für das Rock-im-Park-Festival des DGB-Ortsverbandes Stadtallendorf. „Wir wollen was für die Jugend hier machen und zudem den Bands aus der Region eine Auftrittsmöglichkeit schaffen“, sagte Konrad Fiolka vom Veranstalter.

Von Beginn an war das Rock-im-Park-Festival der Gewerkschafter Teil der Stadtallendorfer Kunst- und Kulturtage.

Für die Auswahl der Bands war Fiolkas Sohn Steve zuständig, welcher selbst Musiker ist und daher über gute Kontakte in die heimische Musikszene verfügt. 250 Besucher waren es, die an dem Abend in den Park kamen. Den Auftakt des Abends machten die Musiker von „Fuel‘n stuff“, der Hinterländer Nachfolgeband von „Totem“. Die vier Musiker hatten die schwere Aufgabe, die nach und nach zur Seebühne strömenden Anhänger der lauten und schnellen Töne anzuheizen.

Mit ihren eingängigen Stücken und fetzigem Rock‘n Roll gelang ihnen dies hervorragend, so dass mit dem Untergang der Sonne das Publikum gespannt auf den Auftritt von „Folxpunk“ wartete. Die drei Frankenberger gründeten die Punkband mit starkem Metaleinflüssen vor zwei Jahren. Mehrstimmig, klar und ausdrucksstark präsentierten die Folxpunker ihre intelligenten Texte zu harten und antreibenden Rhythmen. Einige wenige Besucher tanzten vor der Bühne Pogo. Die meisten Zuhörer harrten eher still aus, bis mit den Mardorfer „Glasbowstones“ als letzter Act eine der Top-Coverbands der Region die Bühne betrat. Die Glasbowstones“ machen traditionell vor keinem Musikstück seit den 60er Jahren halt und boten auch an diesem Abend wieder eine glänzende Vorstellung ihres Könnens. Mitreisend und voller Spielfreude rockten die Bandmitglieder nicht nur Rock-Musik aus 50 Jahren. Sie brachten auch weitere Stücke im „Glasbowstone-Stil“. Die immer größer werdende Kälte brachte die routinierten Musiker nicht aus dem Konzept. Die zahlreichen Besucher, welche bis nach Mitternacht durchhielten, bekämpften die Kälte auf ihre Weise und tanzten sich zu den schnellen und rhythmischen Klängen warm.

Konrad Fiolka war zum Abschluss zufrieden, besonders, da es auch trocken blieb. „Wir hätten schon gerne wie früher eine feste Bühne“, sagte Konrad Fiolka, da dass Sonnensegel und ein aufgebauter Pavillon bei stärkeren Regen keinen Schutz für die Musiker und deren Technik geboten hätten. So bleibt „Rock-im-Park“ weiterhin ein von trockenem Wetter abhängiges Ereignis.

von Kai Erdel

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