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Festtagsstimmung kommt angerollt

Wohratals rollender Weihnachtsmarkt Festtagsstimmung kommt angerollt

Am Tag vor Heiligabend war Deutschlands einzigartiger rollender Weihnachtsmarkt wieder unterwegs in Wohratal und brachte den Menschen in den Ortsteilen die vorweihnachtliche Stimmung direkt vor die Haustüren.

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Der Verein „Komm mach mit – Tratsch Dich fit“ verkaufte 300 Bratwürstchen  und 200 Liter Glühwein.

Quelle: Karin Waldhüter

Wohratal. Zum 14. Mal war der rollende Weihnachtsmarkt unterwegs in Langendorf, Hertingshausen, Halsdorf und Wohra. Mit dem Wunsch, das Gemeinschaftsgefühl unter den Dörfern zu fördern, Freude zu verbreiten und zudem noch einen Weihnachtsmarkt zu veranstalten, den es so sonst nirgendswo gibt, hatte der Verein „Komm mach mit – Tratsch Dich fit“ die Veranstaltung gegründet. Inzwischen hat sie längst Kultstatus erreicht.

Der rollende Weihnachtsmarkt besteht aus einem Versorgungsfahrzeug, einem mit Fichten geschmückten Transporter, auf dem ein Grill montiert ist, und einem Fahrzeug, das die professionelle Musikanlage transportiert. Traditionell macht er sich am Nachmittag auf den Weg. Und diesmal setzte er sogleich Maßstäbe: Bei der Eröffnung in Langendorf gab es, so der Vorsitzende Jens Ratz, einen Besucherrekord für den kleinen Ort.

In Hertingshausen machte der Zug dann erstmals am Feuerwehrgerätehaus Station. Dort hatten viele fleißige Helfer das Feuerwehrhaus mit Lichterketten und Stehtischen besonders schön hergerichtet.

Aufgrund einer türkischen Hochzeit konnte der rollende Weihnachtsmarkt in Wohra seinen abgestammten Platz vor der Hofreite nicht einnehmen. So gastierte er diesmal neben dem neuen Pavillon, was der guten Stimmung aber keinen Abbruch tat. Dass man in diesem Jahr nicht mit einem geschmückten Traktor sondern mit einem Transporter unterwegs war, hatte einen praktischen Grund, wie Ratz erläuterte: „Wir sind so einfach schneller unterwegs“.

Und vielleicht könnte das schnellere Tempo im kommenden Jahr auch anderen Menschen zugute kommen: Der Idee eines Besuchers, im nächsten Jahr einen Abstecher nach Ernsthausen zu machen, ist Ratz durchaus positiv eingestellt: „Wenn auch die Nachbargemeinden Interesse zeigen, dann motiviert das.“

von Karin Waldhüter

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