Volltextsuche über das Angebot:

30 ° / 15 ° wolkig

Navigation:
Ferrero-Erpresser muss ins Gefängnis

Urteil Ferrero-Erpresser muss ins Gefängnis

Ein 56-Jähriger Sauerländer forderte 950.000 Euro vom Süßwarenhersteller Ferrero erpressen. Nun geht er wegen Erpressung für drei Jahre und neun Monate ins Gefängnis.

Voriger Artikel
„Pappkarton“ ist kein Pappenstiel
Nächster Artikel
Verwaltung foppen – ohne Erfolg

Aus finanziellen Schwierigkeiten erpresste ein 56-Jähriger den Ferrero-Konzern.

Quelle: Tobias Hirsch

Frankfurt. Wegen versuchter Erpressung des Süßwarenherstellers Ferrero ist am Donnerstag ein Gastwirt verurteilt worden. Das Landgericht Frankfurt berücksichtigte in seinem Urteil das zu Prozessbeginn abgelegte Geständnis des aus dem Sauerland stammenden 56-Jährigen. Er hatte eingeräumt, im November 2008 ein Päckchen mit vergifteten Produkten an die Geschäftsleitung des Unternehmens geschickt zu haben.

Vor Gericht gab der Mann finanzielle Schwierigkeiten als Motiv an. Er habe seine gesamte Altersversorgung an einen Betrüger verloren.

Im Strafmaß blieb das Gericht unter der Forderung der Staatsanwaltschaft. Sie hatte viereinhalb Jahre Haft beantragt.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Freitagsausgabe der OP.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr