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FDP will Transparenz beim Verkauf

Vermarktung FDP will Transparenz beim Verkauf

Gleich nach dem Hessentag will die Stadt mit der Vermarktung ihres neuen Gewerbegebiets Nordost beginnen.

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Eine Planierraupe arbeitet an einem der Erschließungswege des Gewerbegebiets Nordost, das zunächst als Parkplatz für den Hessentag dienen wird.

Quelle: Tobias Hirsch

Stadtallendorf. Ein Grundstück ist definitiv verkauft, ein weiterer Interessent hat eine Kaufoption. So steht es aktuell um die Vermarktung des rund 25 Hektar großen Gewerbegebiets Nordost. Ab dem 7. Juni, so bald die Parkflächen verschwunden sind, können sich Firmen theoretisch ansiedeln.

Wie es um die Vermarktung bestellt sein wird, wollte die Fraktion von Bürgerblock / FDP von Magistrat und Verwaltung genauer wissen. Die Antwort auf die Anfrage gab es in der Dezembersitzung, die Aussprache dazu folgt im Februar. Dem Fraktionsvorsitzenden Winand Koch geht es um mehr Transparenz und das Mitspracherecht des Stadtparlaments. Dass sich die Faudi GmbH mit Produktion und Verwaltung im Gewerbegebiet ansiedeln wird, steht fest (die OP berichtete).

Offen ist für Koch aber, wie der Verkaufspreis zustandekam. „Wir müssen darüber diskutieren und entscheiden, wenn wir den Verkauf unserer Gewerbeflächen subventionieren wollen“, sagt Koch, der vermutet, dass die Stadt ihre Flächen zu günstig abgegeben hat. Auch Umweltstandards will Koch bei den künftigen Grundstücksverkäufen gewahrt wissen. Den Einsatz von Solarenergie oder die Regenwassernutzung hat die Stadt im Kaufvertrag mit Faudi nicht festschreiben lassen.

Grundsätzlich geht die Stadtverwaltung davon aus, dass der Einsatz von Photovoltaikanlagen und Regenwassernutzung vom jeweiligen Betrieb, dessen Lage im Gewerbegebiet und dem Nutzungskonzept abhängen wird. In der anstehenden Änderung des Bebauungsplanes für das Gelände will die Stadt einige grundlegende ökologische Standards festlegen lassen.

von Michael Rinde

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Samstagsausgabe der OP.

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