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Experte führt durch alte Bunker

Sprengstoffwerke Experte führt durch alte Bunker

Vorträge und Exkursionen in der Volkshochschule (vhs) rund um die ehemaligen Sprengstoffwerke stoßen auf großes Interesse. Zur jüngsten Veranstaltung zum Werk Allendorf kamen mehr als 60 Teilnehmer.

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Alfons Wieber zeigte den Teilnehmern Teile der früheren Granatfüllstelle auf dem Winter-Werksgelände.

Quelle: Klaus Böttcher

Stadtallendorf. Der Stadtallendorfer Alfons Wieber hat sich intensiv mit der Geschichte der beiden Sprengstoffwerke beschäftigt. Wieber hält Vorträge zu den Werken und dem früheren Feldflugplatz Kirtorf. „Wir haben nicht gedacht, dass diese Veranstaltungen so erfolgreich sein werden“, freut sich die Leiterin der Volkshochschule Gabriele Clement.

Erstmals hat sie für die Führung zu den ehemaligen Produktionsstätten einen Bus bereit gestellt, dessen Kapazität allerdings nicht ganz ausreichte. Bei der Vortragsreihe geht es um die beiden großen Sprengstoffwerke. Das waren das Werk Allendorf der Dynamit Aktiengesellschaft (DAG) und das Werk Herrenwald der Westfälisch-Anhaltischen Sprengstoff Aktiengesellschaft (WASAG).

Frühere Produktionsgebäude und die vielen Heimatvertrieben und Flüchtlinge legten dien Grundstein für die Entstehung des heutigen Industriestandorts Stadtallendorf. Das ist einer der Gründe, warum zahlreiche Bürger immer noch großes Interesse für die ehemaligen Sprengstoffwerke bekunden.

Werner Krupa hat gar einen Bezug zu den Werken. „Ich bin in Erksdorf groß geworden und mein Vater hat in dem Werk gearbeitet“. Er habe alle Bücher dazu gelesen, deshalb sei alles nicht neu für ihn, aber immer wieder interessant, sagt er. Mit Sebastian Hahn und Maximilian Boege, zwei junge Männer aus Stadtallendorf, interessieren sich auch Jüngere für die Geschichte.

von Klaus Böttcher

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