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Ex-Nationaltorhüter Immel vor Gericht

Eike Immel Ex-Nationaltorhüter Immel vor Gericht

Es ist ein weiterer Tiefpunkt im Leben des ehemaligen Fußball-Idols Eike Immel. Der aus Erksdorf stammende frühere Nationaltorhüter ist wegen Kokainbesitzes angeklagt worden.

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Quelle: Erwin Elsner

Dortmund. Das Amtsgericht Dortmund bestätigte am Freitag entsprechende Medienberichte.

Dem 51-Jährigen wird laut Anklage der Erwerb von Kokain zum Eigengebrauch in 78 Fällen vorgeworfen. Die Drogen im Wert von 10000 Euro soll Immel vor rund fünf Jahren in einem Club in der Nachbarstadt Schwerte erworben haben.

Immel weist Vorwürfe zurück

Immel hat die Vorwürfe bislang immer zurückgewiesen. In einem Interview mit der „Bild“-Zeitung hatte er vor drei Jahren - nachdem erste Ermittlungen bekannt wurden - von einem Racheakt gesprochen. „Ich habe damit nichts zu tun“, hatte er betont. Er nehme keine Drogen. Drogen habe die Polizei bei einer Hausdurchsuchung auch nicht gefunden, sagte Immel damals. Er hätte damals überhaupt kein Geld für solche Käufe gehabt. Zu dieser Zeit sei er praktisch in der Insolvenz gewesen. Inzwischen schweigt Immel zu den Vorwürfen. Der Prozess startet am 23. Oktober am Amtsgericht Dortmund. Nebenbei geht es dann auch um Verletzungen der Unterhaltspflicht aus dem Jahr 2005. Das bestätigte seine Anwältin Ina Klimpke.

Eike Immel gehörte in den 80er-Jahren zum Kader der deutschen Nationalmannschaft. 1992 wurde er deutscher Fußballmeister mit dem VfB Stuttgart. Auf insgesamt 534 Bundesligaspiele brachte er es. Im Jahr 2008 gelangte sein Name erneut in die Medien. Damals nahm der ehemalige Torhüter als „Dschungelbewohner“ der RTL-Sendung „Ich bin ein Star - holt mich hier raus!“ teil.

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