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Ex-Erzieher räumt Vorwürfe ein

Missbrauch Ex-Erzieher räumt Vorwürfe ein

Die Missbrauchsbeauftragte des Bistums Fulda hat mit dem Erzieher, der 1976 im früheren Internat der Stiftsschule zwei Schüler missbraucht haben soll, inzwischen Kontakt.

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Zur Stiftsschule in Amöneburg gehörte bis Ende der 70er Jahre auch ein Schülerheim.

Quelle: Michael E. Schmidt

Amöneburg. Vor 34 Jahren kam es im damaligen Schülerheim der Amöneburger Stiftsschule zum sexuellen Missbrauch von Schülern. Zwei Opfer haben sich bisher an die Bistumsleitung gewandt.

Auch mit dem mutmaßlichen Täter, einem Erzieher, hatte die Missbrauchsbeauftragte des Bistums inzwischen Kontakt. „Er räumt die Vorwürfe ein“, erklärte gestern Christof Ohnesorge, Pressesprecher des Bistums Fulda auf OP-Anfrage. Zu Einzelheiten schweigt das Bistum weiterhin.

Der damalige Erzieher wurde 1978 entlassen. Auch zu den Gründen für diese Entlassung will sich das Bistum derzeit nicht äußern. Nach OP-Informationen hat es bereits damals Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen den betreffenden Erzieher gegeben. Doch weder beim Bistum noch bei der Marburger Staatsanwaltschaft existieren noch Akten. Das Bistum Fulda will den Vorgang jetzt ungeachtet einer möglichen Verjährung an die Staatsanwaltschaft abgeben.

Der ehemals in Wetter tätige Priester, dem in einem anonymen Schreiben ebenfalls sexueller Missbrauch vorgeworfen wird, wurde beurlaubt, bestätigte das Bistum gestern. Nähere Informationen zu dem Fall, der sich vor einigen Jahren in Wetter abgespielt haben soll, gab es am Donnerstag nicht.

Die Missbrauchsbeauftragte des Bistums ist unter der Rufnummer 0661/87-455, E-Mail anne.schmitz@bistum-fulda.de erreichbar.

von Michael Rinde und Michael Agricola

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Freitagsausgabe der OP.

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