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Es klingt vom Hexenturm

Chorgesang Es klingt vom Hexenturm

Zum traditionellen Himmelfahrts-Singen erschallten die Stimmen der Mitglieder des Gesangvereins Schweinsberg vom Hexenturm des Schlosses über die Dächer weit ins Ohmtal hinein.

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Der Hexenturm ist und bleibt ein außergewöhnlicher Veranstaltungsort.Foto: Karin Waldhüter

Schweinsberg. Seit 60 Jahren ist Konrad Fleischhauer aktiver Sänger des zunächst als reiner Männerchor gegründeten Vereins. „Das Singen im Ort am Himmelfahrtstag gab es schon damals und sogar noch früher“, erinnert er sich im Gespräch über die seit vielen Jahrzehnten gepflegte Tradition zurück.

Nach dem Freiluftgottesdienst am Wall, den der Gesangverein mitgestaltet hatte, machten sich die Sänger auf den Weg zum nahe gelegenen Hexenturm des Schweinsberger Schlosses. Schlossherr Wolf-Guntram Freiherr von Schenck zu Schweinsberg öffnete das große Eingangstor des Schlosses und nahm gemeinsam mit seiner Frau Brita die Mitglieder des Gesangvereins in den historischen Räumen im Empfang.

Nach einem kurzen Treppenaufgang erreichen die Sänger den Hexenturm des Schlosses, der nicht nur eine besondere historische Kulisse für den Auftritt bildet, sondern auch einen ungetrübten Blick über den gesamten Ort und das Ohmtal bietet.

Bei herrlichem Sonnenschein ließen die knapp zwanzig Sänger unter der Leitung von Dirigent Bernhard Katzenbach dann die Lieder „Wie lieblich ist der Maien“, „In meines Vaters Garten“ und „Die Rose“ erklingen.

Anschließend sangen sie noch an verschiedenen Stellen in der Straße „Im Tal“. Der gemütliche Ausklang fand dann auf dem Marktplatz statt, wo die Freiwillige Feuerwehr Schweinsberg wieder ein Himmelfahrtsgrillen veranstaltete.

von Karin Waldhüter

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