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Ostkreis Es geht wieder aufwärts mit der Kirmes
Landkreis Ostkreis Es geht wieder aufwärts mit der Kirmes
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16:34 05.06.2012
Thomas Groll (links) und René Spatzier sind froh über den Erfolg der Kirmes.Fotos: Lerchbacher
Neustadt

Das Festzelt war regelmäßig voll mit Besuchern, am Festzug nahmen so viele Gruppen wie lange nicht dabei und bis auf kleine Ausnahmen gab es nur Lob für die generalüberholte Kirmes: „Sicherlich kann sie an manchen Stellen noch besser werden“, gibt sich „Reformator“ Thomas Groll bescheiden. Er und René Spatzier hätten die Tage auch genutzt um zu prüfen, was auf gute Resonanz stoße und was eher kritisch bewertet werde.

Ein Kritikpunkt war ein fehlender Bierstand auf dem unteren Festplatz: „Es gab dort noch freie Stellen - dem Teil geben wir noch den Feinschliff“, verspricht Groll. Und auch die Theke im Zelt solle im kommenden Jahr wieder länger sein.

Heinz Zimmermann bemängelte, dass es am Sonntag ab 22.30 Uhr keine Musik mehr gegeben hätte: „Wir wollten für einen Übergang von der Musikshow in den Abend sorgen, daher begann Screw Loose schon so früh“, berichtet der Bürgermeister. Er sei nicht davon ausgegangen, dass auch am dritten Tag die Neustädter bis spät abends feierten - nächstes Jahr wolle er dies anpassen.

Kostenrahmen eingehalten

Insgesamt bezeichnete er die Kirmes als „gut und gelungen“, die Testläufe hätten sich bewährt: So verlängerte die Stadt bereits den probeweise für ein Jahr abgeschlossenen Vertrag mit Generalpächter Konrad Ruppert um drei Jahre: „Das Angebot auf dem oberen Festplatz war ja auch um Klassen besser als das der Vorjahre“, erklärt Groll, der auch den Feuerwerksmeister weiterverpflichtete: „In den vergangenen Jahren wurde das Feuerwerk nur noch aufgenommen. Diesmal gab es richtigen Applaus.“

Einige Kappellen sollten auch im kommenden Jahr (24. bis 27. Mai) wieder auftreten. „Wir werden aber darauf achten, dass wir den Besuchern auch wieder Neues bieten“, betont der Bürgermeister. Das Gleiche gelte für das „Sorgenkind“ Samstagnachmittag: Das Zelt war während des bunten Nachmittags zwar voll, „damit es aber nicht langweilig wird, werden wir weiter daran arbeiten“, verspricht der Bürgermeister.

Entsprechend hoffe die Stadt, dass sich die Bürger so wie während der Umfrage in diesem Jahr wieder einbringen: „Wir sind offen für Verbesserungsvorschläge. Ich hoffe, wir können den Meinungsaustausch beibehalten.“ Spatzier verspricht, dass er und Groll auch im kommenden Jahr wieder mit der selben Motivation an die Organisation gehen wollten. „Das Niveau halten und dann noch ein bisschen besser werden“, gibt Groll als Ziel für das Fest 2013 aus.

Den veranschlagten Kostenrahmen in Höhe von 5000 Euro scheinen die Organisatoren eingehalten zu haben. „Darin enthalten ist auch das Bühnenbild - und das bleibt uns noch ein paar Jahre erhalten“, so Groll.

REAKTIONEN

Karl Stehl (Stadtverordnetenvorsteher): „Ein wichtiges Kriterium war, dass der Eintritt zu allen Veranstaltungen frei war. Außerdem war die Umfrage wichtig: Sie hat gezeigt, dass sich die Bürger mit ihrer Kirmes identifizieren.“

Andreas Gnau (Sitzungspräsident der Kolpingfamilie): „Ich bin begeistert. Ich weiß gar nicht, worin der Grund für den Erfolg des Festes liegt: Ein Kriterium war sicher, dass es keine Eintrittsgelder gab. Böse Zungen behaupten, dass so viele Leute kamen, weil sie Angst hatten, dass der Bürgermeister im Zuge der Sparmaßnahmen auch noch die Kirmes wegrationiert.“

Michael Launer (VfL-Sitzungspräsident): „Alle Tage waren hervorragend, der Festzug war grandios. Die Resonanz auf die Gruppen aus dem Umland zeigen: Man muss nicht in die Ferne schweifen, wo das Gute liegt so nah.“

Ludwig Nothvogel (Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft): „Die Stimmung war gut, das Zelt war voll – es war wunderbar.“

Franz-W. Michels (Vorsitzender der CDU-Fraktion): „Die Kirmes war viel besser als die der vergangenen Jahre.“

von Florian Lerchbacher

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