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Erste Autos rollen über Umgehung

Stadtallendorf Erste Autos rollen über Umgehung

Voraussichtlich ab Montagnachmittag müssen sich Bewohner und Anlieger das DAG-Gebiets in Stadtallendorf auf Umleitungen und Umwege einstellen.

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Diese Grafik der Stadtverwaltung Stadtallendorf zeigt die Umleitungsstrecke für das DAG-Gebiet, die voraussichtlich ab Montagnachmittag gelten wird.

Quelle: OP-Repro / Quelle: Stadt

Stadtallendorf. Zwei Drittel der „Ferrero-Umgehung“, der neuen Kreisstraße 92, sind inzwischen fertiggestellt. In der vergangenen Woche brachte das Bauunternehmen die endgültige Asphaltdecke am Kreisverkehr Rheinstraße / Waldstraße auf. Damit ist die Einmündung in die neue Kreisstraße endgültig nutzbar.

Wer in den vergangenen Wochen die Rheinstraße nutzte, musste bereits mit einer Einbahnstraßen-Regelung leben. Autofahrer in Richtung Kreisverkehr wurden ab der Baustelle über die Beethovenstraße umgeleitet. Nach Angaben aus der Stadtallendorfer Stadtverwaltung wird die Rheinstraße dazu halbseitig gesperrt. Sie ist dann nur noch in der Richtung Niederkleiner Straße befahrbar.

Auf folgende Umleitung müssen sich Autofahrer einstellen: In das DAG-Gebiet aus Richtung Niederklein führt die Umleitungsstrecke über die Niederkleiner Straße, die Waldstraße und Rheinstraße über die neue Umgehungsstraße bis zur Warthestraße. Aus dem DAG-Gebiet heraus verläuft die Umleitung über die Warthestraße, einen Abschnitt der neuen Kreisstraße 92 und schließlich die Rheinstraße. Erste Umleitungsschilder hat das beauftragte Unternehmen in den vergangenen Tagen bereits aufgestellt.

Die Umleitung berührt die Bewohner des DAG-Gebiets ebenso wie die dort ansässigen Großunternehmen. Der Süßwarenhersteller Ferrero wird seinen Anlieferverkehr, der bisher eine Zufahrt an der Straße Müllerwegstannen nutzte, schon über eine neue Einfahrt in das Werk hineinbringen.

Die 1,7 Kilometer lange neue Kreisstraße 92 mitsamt der Rückhaltebecken, dem Kreisverkehrsbau und Lärmschutz kostet rund sieben Millionen Euro. Rund 500.000 Euro bringt die Stadt Stadtallendorf auf. Die hatte die Planungen für die Umgehungssstraße jahrelang vorfinanziert. Dieses Geld, rund 340.000 Euro, ist zwischenzeitlich in die Stadtkasse zurückgeflossen.

von Michael Rinde

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