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Erst fließt Wasser, dann das Bier

Trinitatis-Kirmes Erst fließt Wasser, dann das Bier

Pfarrer Arnulf Hummel benötigte zwar einige Schläge, doch letztendlich meisterte er den Fass-Anstich mit Bravour und gab so den Startschuss für das älteste Volksfest des Landkreises.

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Arnulf Hummel blieb es vorbehalten, in seinem letzten Jahr als Pfarrer von Neustadt das Kirchweihfest zu eröffnen.

Neustadt. Eigentlich ist es ja der Junker Hans, der mit gezielten Hieben auf den Zapfhahn die Trinitatis-Kirmes eröffnet. Da Arnulf Hummel jedoch in diesem Jahr nach über 20 Jahren in Neustadt in den Ruhestand geht, blieb für René Siebert diesmal nur die Rolle des Zuschauers und der Pfarrer hatte die Ehre, den Startschuss für das Kirchweihfest zu geben.

An „seiner“ Kirche hatte schließlich nach der Totenehrung auch ein neuer Programmpunkt des runderneuerten Festes stattgefunden: ein gut besuchter ökumenischer Gottesdienst. Zur Begrüßung gab es Brot und Wasser - wobei der eine oder andere Besucher auch gerne ein Stück Wurst und ein Gläschen Bier entgegengenommen hätte. Doch „das kommt später“, wie Pfarrerin Kerstin Kandziora betonte.

Natürlich sollte sie recht behalten: Zahlreiche Neustädter folgten den Junker-Hansen-Musikanten, der Bürgerwehr und den Neubürgern im Anschluss an den Gottesdienst Richtung Festplatz. Nach einem Zwischenstopp am Weidenbrunnen, wo das obligatorische Schöpfen des Neubürgertrunks für Jörn Pieper (32) und Oxana Baschenow (36) anstand, erreichte der kleine Festzug wohlbehalten die Lehmkaute. Dort machten sich die meisten Gäste erst einmal ein Bild vom neu gestalteten Festplatz, ehe sie das Zelt einnahmen und sich erste Leckereien in festem und flüssigem Aggregatzustand schmecken ließen. Der erste Eindruck jedenfalls war gut: Zahlreiche Jugendliche hatten sich in Vorfreude auf die anstehende Disco-Party bereits eingefunden und auch an anderen Besuchern fehlte es nicht. „Das ist doch vielversprechend“, kommentierte zum Beispiel Stadtbrandinspektor Erhard Wölk.

von Florian Lerchbacher

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