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Ernsthäuser wissen, wo es lang geht

Feuerwehrübung Ernsthäuser wissen, wo es lang geht

Zu wissen, wo es brennt, ist für Feuerwehren wichtig. Noch wichtiger ist es allerdings zu wissen, wie man dort hinkommt. Letzteres übten die Rauschenberger Feuerwehren am Wochenende.

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Einen Knoten aus Feuewehr-schläuchenknüpfen war eine ungewohnte Aufgabe für die Rauschenberger Feuerwehrleute.

Quelle: Kai Erdel

Rauschenberg. Der Schein von Taschenlampen zerreißt die Dunkelheit. Fieberhaft suchen die Feuerwehrleute nach ihrem Einsatzort. Brandgeruch? Lodernde Flammen? Ein verunglücktes Auto? Fehlanzeige. Ein einfacher Zettel ist das Ziel ihrer Bemühungen. Eine Einsatzübung der speziellen Art absolvierten die Feuerwehren der Stadt Rauschenberg am Samstagabend. Die alljährliche Koordinatenfahrt stand auf dem Übungsplan. Dabei handelt es sich um eine Suchfahrt, bei der verschiedene Punkte angefahren werden müssen. Diese Punkte werden über einen Zahlen- und Nummerncode, die sogenannten Koordinaten, in der Karte genau bestimmt. Aufgabe der Teams war es, diesen Punkt über die Koordinaten in der Karte zu bestimmen und anzufahren. „Zu unserem Einsatzgebiet gehören weite Teile des Burgwaldes. Daher ist es wichtig, dass unsere Feuerwehren in der Lage sind, auch Punkte zu finden, die nicht über Straßenname und Hausnummer zu finden sind“, erklärte Stadtbrandinspektor Jens Naumann. Darüber hinaus sei es wichtig, dass die Maschinisten ihre Fahrzeuge auch einmal über einen längeren Zeitraum nachts bewegen: „Die meisten Einsätze finden schließlich nachts statt“.

Diese Art der Übung ist in Rauschenberg schon seit längerem Tradition und bei den Feuerwehren der Gemeinde überaus beliebt.

von Kai Erdel

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