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Ostkreis Erinnerungen werden wach
Landkreis Ostkreis Erinnerungen werden wach
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15:29 16.06.2013
Kinder und Erwachsene genossen die Feierlichkeiten in der Kindertagesstätte.Foto: Henkel
Wohra

Mit den Liedern „Du bist der Herr“ und „Immer und überall“, gesungen von den Jungen und Mädchen der Kindertagesstätte, sowie einem Gottesdienst mir Pfarrer Hardy Rheineck begannen die Feierlichkeiten anlässlich des 60-jährigen Bestehens der „Arche“.

Noch während des anschließenden Mittagessens in der Kita ging dann jedoch ein Gewitterschauer nieder und durchkreuzte die Pläne der Organisatoren. Nur jene Kinder, die bereits vor dem Essen schon einmal den Rennparcours des „Bobbycar-Wettbewerbs“ getestet hatten, wissen, was ihnen entging. Eilig wurden Spielgeräte und die Musikanlage und Boxen ins Trockene gebracht. An eine gewisse Flexibilität gewöhnt, verbrachten Jung und Alt den Rest des Nachmittags in den Räumen des Kindergartens.

„Da bin ich als eines der ersten Wohraer Kinder in den Kindergarten gegangen“, berichtete Baldo Roth und deutete auf den Altbau aus der Nachkriegszeit, wo heute das Büro der Leiterin und der Wickelraum für die Jüngsten untergebracht sind.

Heinrich Kauffeld, der lange Jahre in der Kommunalpolitik aktiv war, erinnerte an die Umstände, unter denen später der größere Anbau entstanden ist.

Die Kinder hatten schnell ihre vertrauten Spielgeräte in Beschlag genommen, während Eltern und Gäste sich im Obergeschoss niederließen und eine Powerpoint-Präsentation anschauten, die Infotafeln mit den dokumentierten Projekten der vergangenen Monate oder aber die ausgelegten Fotoalben in Augenschein nahmen und nach Bekannten oder sich selbst suchten.

Wohratals Erster Beigeordneter Oliver Mohr konnte eine gewisse Nähe zur „Arche“ nicht leugnen: Während der Zeit, in der sein Sohn die Tagesstätte besuchte, war er im Elternbeirat der Einrichtung gewesen und hatte bei zahlreichen Gelegenheiten selbst Hand angelegt. „Die Zusammenarbeit mit den Erzieherinnen klappte immer bestens“, lobte er das Team.

Dies bestätigte auch Ulrike Panovsky, die Leiterin der Einrichtung, in der sich 6 Erzieherinnen um aktuell 59 Kinder kümmern. „Wir haben seit 2001 mit wenigen Änderungen immer mit dem gleichen Personal gearbeitet“, sagte sie. „Alle haben sich kontinuierlich weitergebildet und sind nicht zuletzt deswegen überaus flexibel einsetzbar.“ Zudem hätten sie das „Qualitätshandbuch“, nach dem bereits seit Jahren gearbeitet werde und das verlässliche Standards vorgibt, überarbeitet und den veränderten Gegebenheiten angepasst. „Insgesamt sind wir in Wohra bestens für die Zukunft aufgestellt“, zog Panovsky ein positives Fazit.

von Heinz-Dieter Henkel

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