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Ostkreis Erhard Wölk geht inseine letzte Amtszeit
Landkreis Ostkreis Erhard Wölk geht inseine letzte Amtszeit
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17:16 28.03.2013
Die Neustädter Feuerwehren trafen sich in Mengsberg zu ihrer gemeinsamen Jahreshauptversammlung. Fotos: Jonas Hielscher
Mengsberg

Die Anzahl der Brände nehme entgegen der landesweiten Tendenz wieder zu, sagte Wölk während der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der vier Neustädter Feuerwehren, zu der nur ein kleiner Teil der 136 Feuerwehrmänner und 20 Feuerwehrfrauen ins Mengsberger Gasthaus Ochs gekommen war.

Schwierigster Einsatzin Mengsberg

Der Stadtbrandinspektor hatte zu dieser Versammlung die aktiven Einsatzkräfte aus der Kernstadt, aus Mengsberg, Speckswinkel und Momberg geladen. die bestätigten die Führung der Neustädter Wehren jeweils einstimmig im Amt. Erhard Völk bleibt Stadtbrandinspektor, Arno Sack fungiert weiter als dessen Stellvertreter. Stadtjugendfeuerwehrwarte bleiben Frank Frohmüller und Sebastian Sack. Allerdings stellte Wölk klar, dass er in seine letzte Amtszeit als Stadtbrandinspektor gehe.

Während seines Jahresrückblicks ging Wölk ausführlich auf den wohl schwierigsten Einsatz der Neustädter Feuerwehren ein, die zum tödlichen Unfall eines Feuerwehrkameraden nach Mengsberg gerufen worden waren. Er würdigte den Einsatz aller Feuerwehrleute bei diesem Unfall und hob deren Bereitschaft hervor, sich nach diesem schwierigen Einsatz vom Kriseninterventionsdienst betreuen zu lassen.

Stadtbrandinspektor kritisiert den Magistrat

Kritische Worte fand der Stadtbrandinspektor gegenüber dem Neustädter Magistrat, der allein in Person von Bürgermeister Thomas Groll bei der Versammlung vertreten war. Das sei kein besonders gutes Signal an die Feuerwehr, klagte Wölk und verwies darauf, dass sich die Magistratsmitglieder auch in der Vergangenheit bei Veranstaltungen der Neustädter Feuerwehren rar gemacht hätten.

Der Bürgermeister fand lobende Worte für die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr in Neustadt. Das ehrenamtliche Engagement der Männer und Frauen erspare der Stadt gegenüber einer Berufsfeuerwehr jährlich 1,5 Millionen Euro, rechnete Groll vor. Die Stadt wolle die Arbeit der Feuerwehr auch in Zukunft unterstützen. Ständig neue Vorschriften und geringere Fördermittel vom Land Hessen machten die Erfüllung dieser kommunalen Pflichtaufgabe jedoch zunehmend zu einer schwierigen Herausforderung.

Kreisbrandinspektor Lars Schäfer knüpfte an das Thema finanzielle Unterstützung an und würdigte in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Feuerwehrvereine. Diese unterstützten die Arbeit der Einsatzabteilungen sowohl finanziell wie ideell. Ohne diese Vereine wäre ein Großteil der feuerwehrtechnischen Ausrüstung nicht vorhanden und die Städte und Feuerwehren stünden vor noch größeren Herausforderungen.

von Jonas Hielscher

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