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Erfahrungen aus erster Hand

Vorbereitung Erfahrungen aus erster Hand

Während des Amoeneburgia-Tages gaben 14 ehemalige Stiftsschüler wertvolle Tipps an die Schüler der Oberstufenklasse Q1 weiter.

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Dr. Stefan Heck, Vorsitzender der Amoeneburgia (links) mit den 14 Referenten des Amoeneburgia-Tages. Foto: Karin Waldhüter

Amöneburg. Der Amoeneburgia-Tag ist an der Stiftsschule St. Johann zu einer festen Tradition geworden. Immer am letzten Schultag vor den Herbstferien besuchen ehemalige Stiftsschüler die Schule, um praxisnah von ihrem Lebensweg nach dem Abitur ins Studium und in die Arbeitswelt zu berichten. 14 ehemalige Schüler waren in diesem Jahr der Einladung gefolgt, um 105 Schülern von ihren Erfahrungen zu berichten und Antworten auf Fragen zu geben.

„Der Amoeneburgia-Tag ist eine Veranstaltung, um die uns sicherlich viele andere Schulen beneiden“, hebt Schulleiter Hans-Georg Lang hervor. Dass wieder so viele Schüler gekommen seien, belege die Verbundenheit der Ehemaligen mit ihrer Schule, so Lang. „Für uns als Verein ist die Veranstaltung immer ein Höhepunkt im Jahr“, erklärt Dr. Stefan Heck, Vorsitzender der Vereinigung von ehemaligen Schülern, Lehrern und Freunden der Stiftsschule. Die hohe Zahl der Referenten ermögliche Betreuung in Kleingruppen, betont Heck.

In zwei Durchgängen informieren die Referenten über ein breites Spektrum unterschiedlichster Studiengänge, berichten von Studieninhalten, Voraussetzungen, Begabtenförderung, Berufsaussichten, Tätigkeitsfeldern und gehen dabei auch auf Fragen der Schüler ein.

Aus Berlin ist Thomas Hövelmann (Abi 2002) angereist. Er hat in Dresden und Moskau Internationale Beziehungen studiert, bevor er in Amsterdam ein Masterstudium Völkerrecht und Sicherheitspolitik anschloss. Nach Stationen als wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Bundestagsabgeordneten und bei der OSZE in Wien und Tadschikistan arbeitet er inzwischen für eine Beratungsagentur für PR und politische Kommunikation. Alexandra Schmiermund (Abi 2004) hat an der TH Mittelhessen Biotechnologie studiert und arbeitet dort seit 2010 als wissenschaftliche Mitarbeiterin.

Auf Ausbildung folgt Studium

Nora Stöber (Abi 2004) schloss eine Bankausbildung ab und arbeitete danach im Investment Banking. Im Anschluss studierte sie Wirtschaftspädagogik und beginnt nun ein Referendariat für die Fächer BWL, Recht und Deutsch. Desirée Schweiger (Abi 2005) hat ihr Psychologie-Studium in Marburg abgeschlossen und bildet sich, neben ihrer Promotion, zur Psychotherapeutin weiter. Tobias Fischer (Abi 2006) arbeitet als Kriminalkommissar in Wiesbaden. Nils Waldhüter (Abi 2007) studiert im 9. Semester Medizin an der Berliner Charité und arbeitet an seiner Promotion. Hans Diehl (Abi 2007) hat den dualen Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen absolviert und macht derzeit seinen Master in Prozessmanagement.

Tristan Stöber (Abi 2008) schließt gerade sein Bachelor in Biowissenschaften an der Universität Münster ab. Isabell Battenfeld (Abi 2008) beginnt nach dem Bachelor in Architektur in Darmstadt nun ein Masterstudium. Daniel Skott (Abi 2009) studiert Wirtschaftswissenschaften in Frankfurt und schreibt derzeit an seiner Bachelor-Arbeit. Nach der Ausbildung zur Werbekauffrau studiert Isabel Glavasevic (Abi 2010) nun Fachjournalismus. Christopher Hecht (Abi 2011) studiert in Karlsruhe Informatik und Christoph Gerhard, der im gleichen Jahr sein Abitur absolvierte, in Marburg Jura. Alexander Nau (Abi 2011) studiert Pharmazie in Marburg.

von Karin Waldhüter

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