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Ende November rollen die Autos

„Ferrero-Umgehung“ Ende November rollen die Autos

Mitte November gab es den ersten Spatenstich, in etwa vier Monaten soll die „Ferrero-Umgehung“ für den Verkehr freigegeben werden, wenn es keine Überraschungen gibt.

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Von der Warthestraße aus gesehen schlängelt sich die neue, etwa 1,7 Kilometer lange Kreisstraße 92 vorwärts.

Quelle: Tobias Hirsch

Stadtallendorf . Die beiden riesigen Regenrückenhaltebecken sind schon in Betrieb, zumindest in kleinerem Maßstab. Erste Regenfälle haben die Becken, die künftig das Wasser der neuen „Ferrero-Umgehung“ puffern sollen, schon aufgefangen. Bis die Schutzplanken und Schilder aufgestellt werden und die ersten Autos über die neue Kreisstraße rollen soll nicht mehr allzu viel Zeit vergehen.

„Ende November ist die Straße fertig“, prognostiziert Rainer Mitze, Projektleiter vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) in Bad Arolsen. In der Rheinstraße gilt eine Einbahn-Regelung. Sie dauert, so planen es Bauüberwacher und Unternehmen, noch bis 26. August. Ab dem 21. August, so der aktuelle Zeitplan, wird das Stück Rheinstraße, an dem die neue Kreisstraße abknickt, seine Deckschicht bekommen. Voraussichtlich Anfang September sind dann wieder einseitige Fahrbahnsperrungen nötig. Dann wird die Zufahrt Müllerwegstannen gesperrt. In jener Bauphase wird die Rheinstraße in Höhe der Einmündung wieder eine Einbahnstraße werden.

Wie schnell erste Teilstücke der neuen Straße für den Verkehr freigegeben werden, hängt laut dem ASV Bad Arolsen davon ab, wie schnell der Süßwarenhersteller Ferrero seine neue Werkszufahrt in Angriff nehmen kann. Das ASV Bad Arolsen rechnet derzeit mit exakt sieben Millionen Euro reinen Baukosten. Hinzu kommen die Ausgaben für die Planung und den Kauf von Grundstücken. Bauherr ist der Landkreis, der allerdings auf einen immensen Landeszuschuss von 5,9 Millionen Euro bauen kann. Die Stadt Stadtallendorf ist mit etwa 500.000 Euro an dem Straßen-Neubau beteiligt.

von Michael Rinde

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