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Einstimmig gegen Einheitsgebühr

Abwasserkosten Einstimmig gegen Einheitsgebühr

Kirchhain will die Einheitsgebühr für Abwasser abschaffen. Einen entsprechenden Beschluss verabschiedete das Parlament einstimmig.

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Auf dem Festplatz in Kirchhain steht nach heftigen Regenfällen das Wasser. Das Oberflächenwasser soll künftig bei den Abwassergebühren in Kirchhain berücksichtigt werden.

Quelle: Tobias Hirsch

Kirchhain. In vielen Städten und Gemeinden werden die Abwasserkosten nach einem ungerechten Maßstab auf die Bürger verteilt. Bei den Kanalgebühren erfolgt nämlich keine Trennung zwischen echten Abwassermengen und Niederschlagswasser. Das Abwasser wird anhand des Frischwasserverbrauchs berechnet, die so genannte Einheitsgebühr. Niederschlagswasser, welches über versiegelte Flächen in die Kanalisation geleitet wird, bleibt unberücksichtigt.

Dies ist auch in Kirchhain so. Seit Jahren wird in der Ohmstadt schon über die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit einer Änderung der Kanalgebühren diskutiert. „Das Hauptproblem, eine getrennte Entwässerungsgebühr einzuführen, lag bisher immer darin, wie dies verwaltungsarm und sachgerecht berechnet werden könnte“, sagte Dr. Erhard Mörschel (CDU), Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt und Soziales.

Während der letzten Stadtverordnetenversammlung in diesem Jahr stellte das Koalitionsbündnis „Kompetenz für Kirchhain“, bestehend aus CDU, FDP und Grüne, einen entsprechenden Antrag: Der Magistrat solle einen Entwurf für die Entwässerungssatzung erarbeiten, in dem eine getrennte Entwässerungsgebühr für Niederschlagswasser berücksichtigt wird.

von Tobias Hirsch

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