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Eine Kampfansage an die Wild-Parker

Amöneburg Eine Kampfansage an die Wild-Parker

Stadtbrandinspektor Stefan Krähling sprach in seinem Jahresbericht vor den Stadtverordneten über das Ehrenamt, die Aufgaben der Feuerwehr und die Parkplatzproblematik in Amöneburg Kernstadt.

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Stadtbrandinspektor Stefan Krähling nahm kein Blatt vor den Mund und forderte von den Stadtverordneten, ihren Worten auch Taten folgen zu lassen.

Quelle: Florian Lerchbacher

Rüdigheim. Nicht nur reden, Versprechungen machen und im nächsten Augenblick mit Verweis auf knappe Kassen die Existenz der Feuerwehren riskieren. Die Botschaft von Stefan Krähling an die Stadtverordneten war deutlich.

In seiner Rede hatte der Stadtbrandinspektor ohnehin kein Blatt vor den Mund genommen. Zwar berichtete er auch über die 29 Einsätze, Lehrgänge und Fortbildungen des vergangenen Jahres sowie die Anschaffung eines Einsatzleitwagens, der während der Hauptversammlung der Feuerwehren am 9. März in Roßdorf präsentiert werden soll, er übte aber auch massive Kritik.

Er forderte mehr Anerkennung für den Einsatz der ehrenamtlich tätigen Feuerwehrmitglieder. Vor allem ärgerte er sich jedoch über ein seit Jahren existierendes Problem in der Kernstadt: Bürger und Besucher der Stadt parkten insbesondere während Veranstaltungen Rettungs- und Fluchtwege zu.

Damit schnitt er ein Thema an, mit dem sich die Stadtverwaltung ohnehin bereits beschäftigt: Schon seit dem Jahr 2007 gibt es ein Parkplatzkonzept für die Kernstadt. Der „große Wurf“ sei aber aufgrund „vielfältiger gegenläufiger Interessen“ nie gelungen, viele Punkte blieben offen und potenzielle Parkflächen ungenutzt, erklärt Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg.

Die jüngste Beschwerde der Feuerwehr habe die Stadt zum Anlass genommen, das Thema wieder aufzurollen: „Es sollte keine Denkverbote geben“, sagt der Bürgermeister und nennt unter anderem zusätzliches Personal für die Verkehrsüberwachung, die Sperrung von Straßenteilen und den Bau eines Parkdecks auf bestehender oder anzukaufender Fläche als Ansatz. Sogar das Stichwort „Parkhaus“ ist nach Informationen dieser Zeitung in diesem Zusammenhang bereits gefallen.

Entscheidungen sind aber noch nicht gefallen. Im April soll ein runder Tisch zum Thema stattfinden.1

von Florian Lerchbacher

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