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„Ein Verlierer ist der städtische Haushalt“

Rauschenberg „Ein Verlierer ist der städtische Haushalt“

Die Stadt Rauschenberg wird zum 1. Januar 2013 die getrennte Abwassergebühr einführen und damit ein entsprechendes Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs umsetzen.

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Wohin fließt das Oberflächenwasser? Für Grundeigentümer wird dies zu einer Kostenfrage.

Quelle: Matthias Mayer

Rauschenberg. Das teilte Bürgermeister Manfred Barth (parteilos) mit. Er beantwortete damit eine Anfrage von Stefan Seibert, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen in der Stadtverordnetenversammlung.

Nach dem Urteil darf der Frischwasserverbrauch nicht mehr alleiniger Maßstab für die Berechnung der Kanalgebühren sein. Oberflächenwasser, das von Dächern oder versiegelten Bodenflächen in die Kanalisation fließt, muss anteilig für die Kanalgebühr berücksichtigt werden.

Der Vorstand des Abwasser­verbandes Mittelhessische Wasserwerke (ZMA) wolle die Vorbereitung für die Einführung der getrennten Abwassergebühr so treffen, dass diese für alle Verbandsgemeinden – und damit auch für Rauschenberg – zum 1. Januar 2013 erfolgen könne, erläuterte Barth.

Wenn das Laub komplett von den Bäumen und Sträuchern gefallen sei, solle mit der sogenannten Befliegung begonnen werden. Dabei würden Luftaufnahmen von allen Liegenschaften im Verbandsgebiet gemacht, deren Auswertung Aufschluss über die Größe versiegelter Flächen gäbe.

In einem weiteren Schritt erhielten die Grundeigentümer „Selbsterklärungsbögen“, in denen diese beispielsweise angeben könnten, ob bestimmte Dächer oder asphaltierte Flächen in Zisternen oder ins Grünland entwässern, erklärte der Bürgermeister.

von Matthias Mayer

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