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Ostkreis Ein Treppenlift sticht heraus
Landkreis Ostkreis Ein Treppenlift sticht heraus
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18:12 18.11.2013
Marco Sommer, (von links) Alfons Bromm, Peter Schunk und Andreas Ludwig verluden die Weihnachtspäckchen für Ostpolen.Foto: Alfons Wieber
Kirchhain

Alfons Bromm, Andreas Ludwig, Peter Schunk und Marco Sommer trafen die letzten Vorbereitungen zum Start der „Aktion Schuhkarton“. Am Wochenende begaben sich die vier dann zusammen mit Klaus Hütten und Dirk Lossin mit einem Kleintransporter der Stadtallendorfer Stadtverwaltung und dem Kleinbus der Kirchengemeinde Anzefahr wieder auf die 1300 Kilometer lange Reise von Kirchhain nach Kielce und Urzedow in Ostpolen. Getreu dem Motto „Teilen wie St. Martin“ beschenkten sie dort bedürftige Kinder und ältere Bürger.

Jedes Päckchen von der Größe eines Schuhkartons hat einen Wert von rund 15 Euro und beinhaltet nützliche Dinge wie Zahnputzzeug, Duschgel und Schulartikel aber auch Süßigkeiten und Nüsse. Alle wurden in Stadtallendorf, Kirchhain und Umgebung gespendet, gepackt und von den katholischen Pfarreien Anzefahr und Kirchhain, sowie den städtischen Kindergärten der Stadt Stadtallendorf eingesammelt.

Die größtenteils in ärmlichen Verhältnissen lebenden Menschen in diesem Teil Polens durften sich bereits zum elften Mal auf eine Bescherung zu St. Martin freuen.

„Wenn der Transport in Urzedow angekommen ist, wird die Bescherung zunächst in einer dortigen Schule stattfinden. Dort werden dann bereits über hundert Kinder auf uns warten und keines wird vergessen werden“, freute sich Bromm. In einem Kloster in Kielce, an das ein Altenheim angeschlossen ist, stand dann die nächste Bescherung an.

Neben den Päckchen überbrachten die Freiwilligen auch Gebrauchsgegenstände wie Rollatoren, Rollstühle und Sanitärartikel sowie tragbare Altkleidung, Kuscheltiere und vieles mehr - schlicht alles, was für Menschen in Ostpolen nützlich sein kann. In diesem Jahr war sogar ein ausrangierter Treppenlift mit dabei.

Die Aktion geht auf Initiative von Pater Josua und der Familie Bromm aus Himmelsberg zurück. In den vergangenen Jahren wurde sie von dem inzwischen verstorbenen Frank Werner aus Himmelsberg organisiert und geleitet. Mitgeholfen haben die Pfarrgemeinderäte aus Anzefahr, Kirchhain und Stadtallendorf. Die Aktion wird darüber hinaus von einigen ortsansässigen Firmen unterstützt.

von Alfons Wieber

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