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Ein Schlag an die Tür löst Angst aus

Gewaltprävention Ein Schlag an die Tür löst Angst aus

Der Arbeitskreis „Gewaltprävention“ firmiert jetzt unter dem Namen „Gewaltfrei leben“. Für den Hessentag planen die Mitglieder ein besonderes Projekt.

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Vor einigen Wochen beriet der Arbeitskreis, der mit einem eigenen Logo wirbt, bei einer Klausurtagung über das Hessentagsprogramm.

Stadtallendorf. Ein lauter Schrei oder ein heftiger Schlag an eine Tür lösen beim Hören sofort Gefühle aus: Ein Mensch fühlt sich bedroht, er wird geschlagen oder misshandelt, ist in Gefahr. Der Stadtallendorfer Arbeitskreis „Gewaltfrei leben“ will sich solchen Sinneswahrnehmungen beim Hessentag im nächsten Jahr besonders widmen. Gewalt lässt sich über alle Sinne wahrnehmen, lässt sich fühlen, hören, und sehen, über Assoziationen zum Beispiel aber auch riechen. Beim Hessentag will der Arbeitskreis die Wahrnehmung von Gewalt zum Thema machen – und Hilfsangebote bieten. Ein zentrales Thema ist die gerade in den vergangenen Wochen so intensiv diskutierte Zivilcourage beim Umgang mit Gewalt. Die Idee zum Sinnesparcours „Gewaltfrei leben“ entstand bei einer Klausurtagung des Arbeitskreises vor einigen Wochen. Inzwischen gibt es ein Grundkonzept. Auch einen Standort für den Parcours hat das Organisationsteam gefunden: Sie wollen ihn auf dem Gelände der Georg-Büchner-Schuler realisieren – und damit direkt an der Hessentagsstraße.

Wer den Arbeitskreis „Gewaltfrei leben“ bei seinen Plänen für den Sinnesparcours unterstützen möchte, kann sich an Pfarrer Thomas Peters, Telefon 0 64 28 / 448 703 oder Stadtjugendpfleger Walter Mengel, Telefon 0 64 28 / 707-260, wenden.

von Michael Rinde

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Printausgabe der OP.

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