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Ein Programm so bunt wie der Frühling

Grundschulkonzert Ein Programm so bunt wie der Frühling

Rund 400 Besucher erlebten im Bürgerhaus das 14. Schülerkonzert der Grundschule Kirchhain, das unter dem Motto "Der Frühling klingt bunt" stand.

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Johanna Kothe (3b, von links) gab den „Empty Rocket Blues“ zum Besten. Die Schüler der 3a begeisterten als kleine Europäer. Jan Parusel (2c) ließ am Schlagzeug bei „Highway to hell“ die Fetzen fliegen.Fotos: Karin Waldhüter

Kirchhain. Bunt und abwechslungsreich wie der Frühling war das Programm des traditionellen Schülerkonzertes der Grundschule Kirchhain. Großformatige Musikinstrumente, künstlerisch aus Pappe hergestellt, und ein buntes Plakat sorgten auch auf der Bühne des Bürgerhauses dafür, dass sich das Motto lebendig und farbenfroh überall während der Veranstaltung widerspiegelte.

24 Schüler hatten sich angemeldet, um ihr musikalisches Können an ihren Instrumenten zu zeigen. Hinzu kamen die Klassen 3a, 3b uns 2d sowie der Chor, die voller Begeisterung auftraten und mit unterhaltsamen und humorvollen Liedern das Konzert bereicherten.

Im Jahr 1998 hatte Ruth Wagner-Weber erstmals das Schülerkonzert initiierte. Noch heute hat sie gemeinsam mit den Musiklehrerinnen Bettina Wanke, Stephanie Leißer und Susanne Ernst die musikalische Leitung inne.

„Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Förderverein und Grundschule“, betonte Schulleiterin Elke Biebricher-Maus, die durch das Programm führte. Teilweise standen die Grundschüler zum ersten Mal vor so einem großen Publikum, um zu präsentieren was sie zuvor in den Wochen, Monaten oder Jahren fleißig eingeübt hatten.

Den ­Auftakt machte die Klasse 3a. Bunte Länderfähnchen schwingend begeisterten die Schüler als kleine Europäer mit dem Lied „Wir reisen durch Europa“.

Mit ihren Gitarren, Flöten, Rasseln, am Klavier oder am Schlagzeug zeigten die Schüler während des zweistündigen Konzertes ihr musikalisches Können. Mara Ebinger (4b) hatte sich mit täglich einer halben Stunde Üben vorbereitet: Mit der „Ballade pour Adeline“ hat sie sich kein einfaches Stück ausgesucht. Doch der Applaus am Ende zeigte, dass sich ihre Mühe gelohnt hatte.

Auch Johanna Kothe aus der Klasse 3b begeisterte am Klavier. Trotz ihres noch jungen Alters ­scheinen ihr eher die rockigen Töne im Blut zu liegen. Für ihren fetzigen „Empty Rocket Blues“ ­erhielt sie tosenden Applaus.

Mit „Highway to hell“ ging es rockig weiter: Die Lautstärke stieg, als Jan Parusel (2c) am Schlagzeug und Johannes Siede (G6c) an der E-Gitarre auftraten. Zu Weihnachten war der Wunsch des Zweitklässlers nach einem Schlagzeug in Erfüllung gegangen. Seither übt er fleißig. „Die Nachbarn sagen nichts, aber man hört es draußen“, antwortete er lachend, als Biebricher-Maus ihn nach den ­Reaktionen seines Umfeldes fragte.

Am Ende gibt es viel anerkennenden Applaus, der die Vorbereitungen und den Mut der Schüler belohnte, vor so viel Publikum auf der Bühne zu stehen. Die Technik-AG der Alfred-Wegener-Schule sorgte derweil dafür, dass die Beiträge der Schüler auch alle Zuhörer im Saal mit hoher Qualität erreichten.

von Karin Waldhüter

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