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Ein Groß-Stützpunkt ist vom Tisch

Feuerwehren in Wohratal Ein Groß-Stützpunkt ist vom Tisch

In der Gemeinde Wohratal ist der Diskussionsprozess über eine mögliche Zusammenlegung von Feuerwehren weiter im Gange, ein Ergebnis ist nicht absehbar.

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Das Fahrzeug der Feuerwehr Wohra rückt mit eingeschaltetem Blaulicht zu einem Einsatz aus. In einigen Jahren muss es ersetzt werden.

Quelle: Peter Hartmann

Wohratal. In den vier Ortsteilen der Gemeinde Wohratal exisierten von jeher auch vier eigenständige Feuerwehren mit eigenen Fahrzeugen und Gerätehäusern. Im vergangenen Jahr, mit der Verabschiedung des Sicherungskonzeptes für den unausgeglichenen Haushalt 2009, kam eine neuerliche Diskussion auf. Das Gemeindeparlament gab der Verwaltung einen entsprechenden Prüfauftrag. Sie ermittelt, ob eine Zusammenlegung der Wehren einen Sinn macht – und am Ende auch wirklich einen Sinn ergibt.

Noch liegen bei weitem nicht alle nötigen Fakten auf dem Tisch, um zu einer Entscheidung kommen zu können. Klar ist inzwischen lediglich, dass eine Zusammenlegung aller Wehren an einem Standort neben dem Bürgerhaus Wohratal vom Tisch sein dürfte. Denn das Fachbüro „Run“ aus Marburg hat festgestellt, dass sich dann die gesetzlichen Hilfsfristen in Wohratal nicht mehr einhalten ließen: Innerhalb von zehn Minuten ab der Alarmierung muss ein erstes Einsatzfahrzeug vor Ort sein, um Hilfe zu leisten. Das wäre bei einem Zentralstützpunkt für alle Wehren nicht mehr möglich.

Jetzt gibt es weitere Prüfungen, vor allem vor dem Hintergrund, dass die Feuerwehren in Wohratal mittelfristig neue Fahrzeuge benötigen werden. Vier der fünf Einsatzfahrzeuge müssen in den nächsten Jahren ausgetauscht werden. Dann sind sie mehr als 25 Jahre alt.

von Michael Rinde

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