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Ein Erfolg trotz roter Zahlen

Kulturspektakel Ein Erfolg trotz roter Zahlen

Auch für die nächsten drei Jahre wird Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg die Geschicke des Amöneburger Vereins Kulturspektakel lenken.

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Neben dem Kassierer (von links) Winfried Kaul, dem Vorsitzenden Michael Richter-Plettenberg, Schriftführerin Birgit Gruß und Beisitzerin Inge Eismann-Nolte wurde Gabriele Clement als neue Beisitzerin in den Vorstand gewählt. Foto: Alfons Wieber

Amöneburg. Die Mitglieder des Vereins Kulturspektakel sprachen während ihrer Jahreshauptversammlung nicht nur über das Programm für die Veranstaltungen des Jahres (die OP berichtete), sie wählten auch ihren Vorstand. Der Bürgermeister bleibt Vorsitzender. Wiedergewählt wurden ebenfalls Werner Eismann als sein Stellvertreter, Winfried Kaul als Kassierer und Inge Eismann-Nolte als Beisitzerin. Neue zweite Beisitzerin ist Gabriele Clement, die in Amöneburg wohnende Leiterin der Kreis-Volkshochschule. Sie folgt Katharina Petra Weber nach, die aus persönlichen Gründen auf eine weitere Kandidatur verzichtet hatte. Kraft Satzung und ohne Wahl gehört Birgit Gruß als Schriftführerin ebenfalls weiterhin zum Vorstand.

In seinem Jahresbericht erinnerte Richter-Plettenberg an das Kulturspektakel des vergangenen Jahres. Er lobte vor allem Birgit Gruß und Inge Eismann-Nolte für deren intensive Mitarbeit "mit Herz und Fleiß" bei der Organisation und Ausrichtung des Open-Air-Events.

Die Comedy-Show war der teuerste aller Programmpunkte - wirtschaftlich gelohnt habe sie sich nicht, daher werde der Verein in diesem Jahr darauf verzichten, erklärte Richter-Plettenberg. Als den einnahmestärksten Programmpunkt führte der Vorsitzende das Softeis-Konzert auf. "Die Gruppe um Werner Eismann bringt sich gut ein und hilft, das Kulturspektakel weiter zu etablieren", freute sich Richter-Plettenberg.

Insgesamt bezeichnete der Vorsitzende die Veranstaltungen des vergangenen Jahres als Erfolg, auch wenn am Ende mit rund 5500 Euro ein dickes Minus in der Kasse übrig geblieben war. Dieses hatte die Stadt Amöneburg getragen. In diesem Zusammenhang soll bei den zukünftigen Kulturspektakeln vor allem der Getränkeverkauf als zusätzliche Einnahmequelle forciert werden.

von Alfons Wieber

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