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Ein Dorf der Superlative

Wolferode Ein Dorf der Superlative

Wolferode hat Zukunft – egal wie der Stadtallendorfer Stadtteil beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ abschneidet.

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Ortsvorsteher Armin Naumann (links) führte die Bewertungskommission mit Leiterin Margot Schneider (Mitte) durch den Ort.

Quelle: Matthias Mayer

Wolferode. Das zeigte sich am Dienstag früh, als Ortsvorsteher Armin Naumann die wichtigsten Daten des Dorfes der Wettbewerbskommission vorstellte:

Kleinster Stadtallendorfer Stadtteil – aber mit 1.355 Hektar der mit der größten Fläche und mit der höchsten Erhebung der Stadt. Einwohnerzahl 469 – aber mit steigender Tendenz. Landflucht und Leerstand? Kein Thema. Dass dem so ist, ist dem wohl bemerkenswertesten Superlativ Wolferodes geschuldet:

Der Ort bietet deutlich mehr als 200 Arbeitsplätze, und das ist für ein Dorf dieser Größenordnung ziemlich einzigartig.

Beim Rundgang durch den Ort zeigt sich, dass die Wolferöder neben einer guten Infrastruktur mit Dorflädchen, Getränkemarkt, Friseur, Kindergarten, Gaststätte und vielfältigen Freizeiteinrichtungen auch über eine intakte Dorf- und Vereinsgemeinschaft verfügen, die über Jahrezehnte immer wieder Eigeninitiative gezeigt hat.

Das fing schon am Ausgangspunkt an. Wer hat den Dorfplatz gebaut? Eigenleistung. Wer hat die Naturstein-Stützmauern an der das Ortsbild prägenden großen Kastanie errichtet? Eigenleistung. Wer hat den Anbau ans Bürgerhaus gebaut? Eigenleistung.

Zum Ende des Rundgangs bescheinigte Stadtallendorfs Bürgermeister Manfred Vollmer (CDU) der Dorfgemeinschaft von Wolferode ein ungewöhnlich hohes Maß an Eigeninitiative, die durch eine gute Bewertung sicher neuen Schwung erhalte. Auf die Bewertung muss der Ort noch bis zum 20. September warten.

von Matthias Mayer

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