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Ostkreis Ein Alarmempfänger für den "Neuen"
Landkreis Ostkreis Ein Alarmempfänger für den "Neuen"
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00:15 08.03.2013
Es gab zahlreiche Ehrungen und Beförderungen während der Jahreshauptversammlung der Feuerwehren. Quelle: Heinz-Dieter Henkel
Rauschenberg

Ausführliche Berichte, Anerkennungen, Ehrungen und Beförderungen prägten die Jahresversammlung der Einsatzabteilungen der Rauschenberger Feuerwehren.

Doch Stadtbrandinspektor Helmut Muhm blickte zunächst einmal voraus: Er beschrieb eine Reihe von „Fokuszielen“, die im Mittelpunkt der zukünftigen Arbeit stehen sollen. Darunter finden sich die fachliche Weiterbildung, zielgerichtete und praxisorientierte Übungen, einen hoher Stand der Schutz- und Geräteausrüstung, eine langfristige, verlässliche Förderung durch Stadt und Land, die Entbürokratisierung und die „echte Kameradschaftspflege“. Zudem werde die Kooperation mit den Nachbarwehren immer wichtiger.

Insgesamt 35-mal mussten die Rauschenberger Wehren im Jahr 2012 ausrücken, wobei es erstmals seit Langem wieder mehr Brandeinsätze als technische Hilfeleistungen gab. Günter Schmidt, der stellvertretende Stadtbrandinspektor, hob hervor, dass die Wehren im Durchschnitt bereits vier Minuten nach Alarmierung ausgerückt seien.

Rauschenberger Feuerwehrleute nahmen im vergangenen Jahr an 35 Seminaren und Lehrgängen teil. Besondere Erwähnung fand die Tatsache, dass die in Rauschenberg beheimatete Firma SW-Motech gleich neun Aktive für die Tagesalarmstärke des Standorts Rauschenberg-Mitte abstellt, was deren Einsatzbereitschaft wesentlich erhöht.

In Vertretung des erkrankten Jugendfeuerwehrwarts Heiko Schein berichtete Markus Weckesser, dass derzeit 57 Jugendliche (darunter 15 Mädchen) sich an der technischen Ausbildung sowie der allgemeinen Jugendarbeit beteiligen. Insgesamt seien mehr als 1000 Einsatzstunden zusammengekommen.

Für die anschließenden Beförderungen und Ehrungen standen Bürgermeister Manfred Barth, Stadträtin Ute Badenhausen-Klös und der stellvertretende Kreisbrandinspektor Jörg Fackert bereit. Eine besondere Ehrung erfuhr der Josbacher Dominik Jünger, der das silberne Ehrenkreuz am Bande des Nassauischen Feuerwehrverbands überreicht bekam.

Sechs Männer und eine Frau wurden mit Anerkennungsprämien zwischen 100 und 500 Euro honoriert. Gleich viermal wurden Anerkennungsprämien von 1000 Euro für 40 Jahre aktive Dienstzeit in einer Einsatzabteilung überreicht.

Mit einem großen Luftbild mit allen Feuerwehrstandorten der Stadt wurde der scheidende Bürgermeister Manfred Barth von den Wehren verabschiedet. „Ich habe gerne mit euch zusammengearbeitet. Ich weiß es wird gut weitergehen, da mein Nachfolger aus den Reihen der Feuerwehr kommt“, sagte er abschließend.

Amtsnachfolger Michael Emmerich bekam einen Alarmfunkempfänger überreicht. „Der ist jetzt scharf geschaltet“, meinte Stadtbrandinspektor Muhm scherzhaft - doch dass wird erst ab Amtsantritt am 1. April der Fall sein.

Ehrungen

Silbernes Brandschutzehrenzeichen am Bande für mindestens 25 Jahre aktive Dienstzeit: Volker Schmidt, Heiko Knöppel, Volker Ploch und Alexander Lawrenz.

Urkunde für langjährige Verdienste im Musikwesen: Udo Martin.

Ehrenurkunde für 20-jährige Mitgliedschaft in Musikzug der Rauschenberger Feuerwehr: Sonja Eberbach und Uta Fuhrmann.

Beförderungen

Carina Klinge, Nadine Mattheis und Patrick Henkel (zur Feuerwehrfrau bzw. zum -mann), Dana Schauberer, Kevin Oetzel, Stefan Kremer, Christian Gerber, Michael Hirschberg, Stefan Moll, Joachim Fokuhl, Tim Fries, Michael Block (zur/m Oberfeuerwehrfrau, -mann), Lorenz Fokuhl, Paul Ludwig, Christoph Helfenbein, Christian Muhm (zum Hauptfeuerwehrmann), Markus Amrhein, Björn Fuhrmann (zum Löschmeister), Bastian Kreyling, Phillip Büttner, Manuel Vaupel, Florian Muhm (zum Oberlöschmeister), Volker Schmidt, Jan Wittekindt (zum Hauptlöschmeister) Heiko Schein (zum Brandmeister) und Günter Schmidt und Helmut Muhm (zum Oberbrandmeister).

von Heinz-Dieter Henkel