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Dunkel oder nicht dunkel?

Straßenbeleuchtung Dunkel oder nicht dunkel?

Am Montag widmen sich Amöneburgs Stadtverordnete einem Thema, dass derzeit die Menschen in Neustadt in zwei Lager spaltet: die nächtliche Abschaltung der Straßenbeleuchtung.

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Bereits im Februar hatten sich Amöneburgs Stadtverordnete gegen das Abschalten der Straßenbeleuchtung ausgesprochen. Nun kommt das Thema erneut auf den Tisch.

Amöneburg. Im Februar hatten sich Amöneburgs Stadtverordnete auf der Suche nach Einsparungsmöglichkeiten gegen eine nächtliche Abschaltung der Straßenbeleuchtung ausgesprochen. Nun bringt Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg das Thema erneut auf den Tisch – und das, obwohl er, wie er sich selbst erinnert, schon im Jahr 2006 „eine böse Abfuhr“ kassiert hatte.

Er ist schlicht überzeugt von der Sinnhaftigkeit seines Vorschlages: Er lebe bereits seit 16 Jahren in Ebsdorfergrund, wo nachts ebenfalls das Licht abgeschaltet werde, und dort seien keine ernsthaften Probleme aufgetreten. Rücksprachen mit der Polizei hätten gezeigt, dass es keinen Zusammenhang zwischen fehlender Straßenbeleuchtung und erhöhter Kriminalität gebe.

Das Sicherheitsbedürfnis der Bürger hatten indes einige Stadtverordnete dazu gebracht, die Abschaltung der Straßenlampen abzulehnen: Diethelm Reinmüller (SPD) hatte sich mit diesem Argument bereits im Februar dagegen ausgesprochen und bekräftigte seine Aussage nun auch wieder im Haupt- und Finanzausschuss. Ihm zur Seite sprang Peter Greib (AWG), dessen Fraktionskollege Hartmut Weber im Februar ebenfalls gegen das Abschalten gewesen war.

Mario Fritsch (SPD) bezeichnete im Ausschuss das Einsparpotenzial von 8.000 bis 8.500 Euro als vergleichsweise gering. Stadträtin Elisabeth Orth thematisierte den Schutz der Frauen. Rudolf Rhiel (FWG) kündigte an, er wolle einer probeweisen Abschaltung für ein halbes Jahr zustimmen.

von Florian Lerchbacher

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