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Drei Messerstiche verletzen 26-Jährigen

Messerstecherei Drei Messerstiche verletzen 26-Jährigen

Was geschah in der Nacht von vergangenem Mittwoch auf Donnerstag in einer Wohnung in der Niederkleiner Straße? Die Staatsanwaltschaft spricht von schwierigen Ermittlungen.

Stadtallendorf. Die Staatsanwaltschaft in Marburg hatte in der vergangenen Woche lediglich mitgeteilt, dass es dort nach Mitternacht zu einem Polizeieinsatz gekommen war - und dass ein Mann mit Stichverletzungen in die Universitätsklinik Marburg gebrachte werden musste (diese Zeitung berichtete am vergangenen Freitag).

Oliver Rust, stellvertretender Pressesprecher der Marburger Staatsanwaltschaft, gab gestern zumindest einige weitere Details der Ereignisse in jener Nacht auf Anfrage dieser Zeitung bekannt. Drei Stichwunden hat ein 26-Jähriger in jener Nacht in der Wohnung davongetragen. In Lebensgefahr schwebte der Schwerverletzte bereits wenige Stunden nach der Tat nicht mehr. Doch was sich genau in der Wohnung abspielte, ist für Polizei und Staatsanwaltschaft offenbar schwierig zu ermitteln. „Der Verletzte schweigt zu den Ereignissen“, erläuterte Staatsanwalt Oliver Rust. Die zweite handelnde Person bei den Ereignissen war ein ebenfalls 26 Jahre alter Mann.

„Bei den Messerstichen kann es sich auch um eine Notwehrhandlung gehandelt haben“, sagt Rust. Sie lasse sich nach den bisherigen Ermittlungen nicht ausschließen. Es sind weitere Untersuchungen erforderlich, um darüber Klarheit zu erhalten.

Offenbar war den Stichen ein Streit in der Wohnung vorausgegangen. Die Polizei nahm einen Beteiligten vorübergehend fest, gegen ihn wurde jedoch kein Haftbefehl erlassen. Er befindet sich auf freiem Fuß.

von Michael Rinde

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