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Drei Märkte liegen im Osternest

Ostermarkt Drei Märkte liegen im Osternest

Eine Woche vor dem Osterfest geht es in Kirchhain hoch her: Der Verkehrsverein lädt zum Ostermarkt mit Vergnügungspark, Krammarkt und Gewerbeschau.

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Das Kirchhainer Bürgerhaus steht ganz im Zeichen der Handarbeit.

Quelle: Archivfoto

Kirchhain. Kirchhain. Suchen Sie nach Schnäppchen? Markenwaren? Krimskrams? Ostergeschenken? Oder einfach nur Unterhaltung? Dann sind Sie am Wochenende in Kirchhain richtig, denn die Ohmstadt steht voll und ganz im Zeichen des Ostermarktes - genauer gesagt im Zeichen zweier Ostermärkte und eines Brauchtumsmarktes.

Das Bild prägt der Ostermarkt, den der Verkehrsverein veranstaltet: Mehr als 100 fliegende Händler bieten ab 11 Uhr in der Innenstadt an ihren Ständen verschiedene Artikel feil. Und natürlich laden auch die Gewerbetreibenden die Besucher zum Bummeln ein: Neben den Geschäftszeiten am Samstag steht den Kunden auch am Sonntag der Zeittraum zwischen 13 und 18 Uhr offen, um sich über das Angebot der Fachgeschäfte zu informieren.

Außerdem veranstaltet der Verkehrsverein auf dem Marktplatz eine kleine Gewerbeschau, bei der sich zum Beispiel verschiedene Autohändler präsentieren.

Auf vornehmlich junge Besucher warten derweil die verschiedenen Fahrgeschäfte eines kleinen Vergnügungsparkes, der rund um den Hexenturm aufgebaut wird.

Im nahegelegenen Bürgerhaus können Gäste derweil zum Beispiel Glasbläsern und Eiermalern bei der Arbeit über die Schulter schauen und ihre Produkte gegebenenfalls erwerben. Aussteller aus der Region kommen dort am Wochenende zusammen, um Häkel- und Näharbeiten, hausgemachte Marmeladen, Liköre oder Seifen, Schmuck und vieles mehr während des Brauchtumsmarktes (jeweils 10 bis 18 Uhr) anzubieten. Die Gymnastikgruppe Niederwald kümmert sich um die Verpflegung.

Doch damit ist das Programm in Kirchhain noch lange nicht am Ende: Auch der Arbeitskreis "Dörfliche Kultur" bietet einen Ostermarkt an - dieser findet zum dritten Mal in der Papiermühle an der Wohra statt. Rund um die Mühle werden Stände mit unterschiedlichem Angebot platziert.

In der österlich geschmückten Papiermühle wird eine Auswahl von Palmstöcken aus verschiedenen Gegenden Deutschlands ausgestellt. Zudem sind vielfältige Techniken der Eierverzierung zu bewundern - zum Teil demonstrieren die Künstler diese höchstpersönlich. Marie Becker zeigt die Wachsmaltechnik aus Amöneburg, Margit Vogt verziert Eier unter anderem mit Binsen- und Blattgold. Die Acryl- und Aquarelltechnik zeigen Gabi Babel und Bergrun Neff. Hinzu kommen Eier in Blaudruck oder in der Mehrfarbenbatik des Hinterlandes, perforierte Eier, Kräutereier, Kränze und Gebildbrote.

Praktisch Interessierten können unter Anleitung von Kitty Ludolph mit einer speziellen Wachsbatik erste Erfahrungen im Verzieren der Eier sammeln oder mit Hans-Heinrich Thielemann einen Einblick ins Schnitzen von Speckstein gewinnen. Ena Messik präsentiert das Eierfärben mit Pflanzenfarben. Für kleine und großes Besucher erzählt Ruth Sandrock im Zelt Märchen und Geschichten.

von Florian Lerchbacher

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