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Distanzierung von Gewalt

Bistum Fulda Distanzierung von Gewalt

Lehrer beschwerten sich 1964 in Fulda über Schulleiter Gutmann.

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Eine Straße erinnert in Amöneburg an Dr. Josef Gutmann.

Amöneburg. Nach einem mehrstündigen Gespräch mit neun früheren Stiftsschülern und Heimbewohnern hat sich gestern das Bistum Fulda zum inzwischen umstrittenen früheren Schul- und Heimleiter Dr. Josef Gutmann geäußert. Die früheren Schüler hatten sich in den vergangenen Wochen über Gutmanns damaliges brutales Verhalten an der Schule geäußert. Gestern distanzierte sich das Bistum in einer Presseerklärung „von jeglicher Form der Gewaltanwendung“. Allerdings unterließ es das Bistum, sich konkret von der Person Gutmanns zu distanzieren.

Die Vertreter des Bistums seien über das Ausmaß der physischen und psychischen Gewalt erschüttert, erklärte das Bistum in seiner gestrigen Verlautbarung. Gutmann war von 1946 bis 1949 und von1954 bis 1964 Schulleiter in Amöneburg. Im Gespräch mit dieser Zeitung erklärte ein früherer Stiftsschullehrer, dass er sich mit einem Kollegen schon 1964 an den damaligen Fuldaer Bischof Adolf Bolte wandte. Sie hätten Bolte auch über die Gewaltbereitschaft Gutmanns unterrichtet.

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Amöneburg

Vor wenigen Wochen verhinderten Amöneburgs Stadtverordnete, dass der Magistrat die Vorwürfe gegen den ehemaligen Stiftsschulleiter Dr. Josef Gutmann aufarbeitet. Nun greift die SPD das Thema wieder auf.

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