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Diese ausgediente Laterne bietet Störchen eine neue Heimat

Nisthilfe Diese ausgediente Laterne bietet Störchen eine neue Heimat

Wenn die Störche wollen, können sie wiederkommen. Unterhalb Amöneburgs wartet eine neue Heimat auf sie.

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Amöneburg. Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg (von links, Foto: Florian Lerchbacher), Norbert Schüren (Geschäftsführer der Stadtwerke Marburg), Wolfgang Bornträger (Stadtwerke, zuständig für Straßenbeleuchtung), Robert Cimiotti (Vogelschutzbeauftragter Amöneburg) und Hubert Jüngst (Vogelschutzbeauftragter Rüdigheim) deuten am Rülfbach auf die Nisthilfe für Weißstörche, die aus der Entfernung äußerst zerbrechlich wirkt. Tatsächlich ist sie aber äußerst stabil: Die Stadtwerke Marburg stellten dafür einen alten Laternenmast zur Verfügung, den sie in ihrer mechanischen Werkstatt umbauten und mit einer Holzplattform versahen, die die Vogelschutzwarte Frankfurt zur Verfügung gestellt hatte.

Cimiotti berichtete, er habe auf dem Feld zwischen Amöneburg und Roßdorf sehr viele Vögel auf Nahrungssuche beobachtet. Daher glaubt er, dass eine Nisthilfe für Weiß- oder Schwarzstörche am Rande des Feldes von Ottmar Graf (Amöneburg) sinnvoll sei. Zudem hofft er, dass das Gebiet als Vogelschutzgebiet ausgewiesen wird. Der Landkreis habe großes Glück, dass der Storch zurückgekehrt sei, betonte er und freute sich über das Engagement von Jüngst, der ihn bei dem Projekt am Rülfbach ebenso wie Stadt und Stadtwerke unterstützt habe.

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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