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Die ersten neuen Halme sprießen

Stadion Die ersten neuen Halme sprießen

Zurzeit müssen die Mannschaften des TSV Eintracht Stadtallendorf für den Übungsbetrieb im Herrenwaldstadion mit nur einem von eigentlich drei Plätzen auskommen.

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Der ältere der beiden Kunstrasenplätze ist nicht mehr bespielbar. Nähte sind bereits gerissen. Auf dem Rasenplatz drehen sich die Wassersprenger, um den neu eingesäten Grassamen feucht zu halten. Die ersten Halme schauen hervor.

Quelle: Rinde

Stadtallendorf . Bis zu vier Stunden am Tag drehen sich die Sprenger auf der Rasenfläche im Stadion. Während des Hessentags tobten die Besucher im Festzelt zur Musik der Klostertaler oder bei den großen Diskopartys im Festzelt. Von Anfang an war klar, dass der Stadionrasen nach dem Hessentag eine Grundsanierung brauchen wird. Deshalb stand bereits Geld zur Verfügung, 50.000 Euro sind dafür angesetzt. Das schlechte Wetter bei Auf- und Abbau des Festzeltes hatte dem ursprünglichen Rasen zusätzlich zugesetzt. Beide Male regnete es in Strömen. „Die Bodenbretter kamen auf den feuchten Rasen, der nicht richtig trockenen konnte“, erklärt Herrmann Weitzel, Platzwart des TSV Eintracht Stadtallendorf.

Eine Fachfirma hat sich der Sanierung der Rasenspielfläche jetzt angenommen. Alle Unebenheiten sind beseitigt, der Untergrund wurde geschnitten und bis zu 30 Zentimeter tief gelocht. Sobald die junge Saat Wurzeln getrieben hat, kommt ein Starterdünger zum Einsatz. Im Moment braucht die Saat vor allem Feuchtigkeit. Darum laufen die Rasensprenger bis zu vier Stunden am Tag. Ein Einsatz deckt jeweils zwei Drittel der Fläche ab. „Optimal wäre es, wenn es jetzt nachts regnete und tagsüber die Sonne schiene“, sagt Weitzel. Susanne Fritsch von der Stadtverwaltung überwacht die Arbeiten am Rasenplatz Sie geht derzeit davon aus, dass die Arbeiten nicht so viel Geld kosten werden wie veranschlagt. „Wir mussten entgegen unserer Befürchtungen keinen kompletten Bodenaustausch vornehmen“, begründet sie ihre Zuversicht.

Bis der Rasen allerdings strapazierbar sein wird, dauert es noch seine Zeit. Zwar sind die ersten grünen Halme bereits hervorgesprießt, doch sind bis zu 30 Schnitte nötig, bevor sich die Grasnarbe ausreichend gefestigt hat. „Die Firma entscheidet, wann der Rasen freigegeben wird“, sagt Fritsch. Im Augenblick verbleibt für den Trainings- und Spielbetrieb der Eintracht-Mannschaften nur noch der neuere der beiden Kunstrasenplätze. 15 Jugend- und 2 Seniorenmannschaften müssen sich derzeit genau absprechen und sich die Stunden am Wochenende teilen. Mitunter beginnt der Spielbetrieb schon um 10.30 Uhr und endet in den Abendstunden. „Das muss jetzt auch mal gehen“, sagt Platzwart Herrmann Weitzel.

von Michael Rinde

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