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Die ersten 14 Buchungen liegen vor

Rauschenbergs Gemeinschafzshaus wird am 7. Februar eingeweiht Die ersten 14 Buchungen liegen vor

Mit näher rückender ­Fertigstellung der Kratz‘schen Scheune ist auch ein Ende des Rauschenberger Sonderausschusses „Gemeinschaftsräume Kernstadt“ in ­greifbarer Nähe.

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Die Arbeiten am Außenbereich des neuen Rauschenberger Gemeinschaftshauses beginnen erst im kommenden Jahr. Allerdings wird die Rauschenberger Firma Rudi Hermann schon jetzt auf eigene Kosten Parkplätze provisorisch herrichten. Foto: Matthias Mayer

Rauschenberg. Spätestens in einem Jahr - so der Tenor der Mitglieder dieses Gremiums - soll für den am 1. August 2006 gegründeten Ausschuss Schluss sein.

Zu Beginn der jüngsten Sitzung, in der Rauschenbergs Ortsvorsteher Arno Hebeler (CDU) einstimmig zum neuen stellvertretenden Ausschussvorsitzenden gewählt wurde, erinnerte Vorsitzender Manfred Günther (SPD) an eine wechselhafte Vergangenheit. Gleich mehrfach stand das Projekt auf der Kippe. Meist waren es finanzielle Gründe, die die Realisierung eines Bürgerhauses in der Kernstadt in Frage stellten.

Aktuell ist der Strom verlegt und die Wände fertiggestellt, berichtete Bürgermeister Michael Emmerich. Bühne und Aufzug sollen bis zum 6. Dezember, die Küche wenig später fertig sein. Dann kommt noch einmal der Fußbodenleger und erledigt Restarbeiten im Bühnenbereich. Eine Kühlzelle ist bestellt.

Noch fehlt die Fluchttreppe aus dem 1. Obergeschoss. Diese ist wichtig für die Brandschutzabnahme, die für den 17. Dezember vorgesehen ist. Das neue Geschirr ist noch nicht ausgesucht, aber die erste von insgesamt 14 vorbestellten Buchungen bereits terminiert. Diese wird deutlich vor den offiziellen Einweihungsfeierlichkeiten liegen, die am Freitag, dem 7. Februar 2014 ab 16 Uhr erfolgen werden. Für ein attraktives Programm sollen verschiedene Vereine angesprochen werden, auch um das neue Gemeinschaftshaus in die Mitte der Bevölkerung zu rücken.

Aktuell wird überlegt, ob die Jugendpflege die Gruppenräume im Obergeschoss nutzen könnte, berichtete der Bürgermeister. Da Musikverein und DRK nach Möglichkeit gerne in den bisherigen Räumen in der „Alten Schule“ verbleiben möchten, blieben räumliche Kapazitäten ungenutzt. Mit Umzug der Jugendpflege ins neue Bürgerhaus entfielen Nutzung und Finanzierung der Räume im Untergeschoss der Sparkasse.

Einstimmig beschlossen die Ausschussmitglieder die Planungen für den Außenbereich nach einem vorliegenden Entwurf. Dieser sieht viel Grün im Eingangsbereich des rundum renovierten Gebäudes vor. Der größte Teil der insgesamt 32 Parkplätze wird nach der neuen Vorlage hinter dem Wohnhaus entstehen. In Verlängerung der neuen Gemeinschaftseinrichtung ist eine ebene Freifläche von ca. 175 Quadratmetern für die Aufstellung eines Zeltes vorgesehen. Direkt anschließend soll der viel diskutierte Bewegungsparcours mit etwa sechs Geräten entstehen. Diese werden aus dem Erbe der Stadtallendorfer Eheleute Köhler finanziert. „Der Plan verursacht keine zusätzlichen Kosten“, versicherte Bürgermeister Emmerich auf die besorgte Nachfrage von Claudia Vaupel (Grüne).

Verabschiedet hat sich der Magistrat von der Vorstellung, dass im hinteren Bereich des Grundstücks noch zwei Bauplätze ausgewiesen werden könnten. Die Unverkäuflichkeit des Wohnhauses Bahnhofstraße 10 habe gezeigt, dass diese wohl auch nicht veräußert werden würden, meinte der Rathauschef.

In den nächsten Tagen wird das ortsansässige Fuhrunternehmen Rudi Herrmann unentgeltlich provisorisch erste Parkplätze errichten. Die kompletten Außenarbeiten mit Arbeitseinsätzen der ehrenamtlichen Helfer sollen erst nach den Wintermonaten erfolgen.

von Heinz-Dieter Henkel

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