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Die Wärme fließt unter der Fahrbahn

Josbach Die Wärme fließt unter der Fahrbahn

Nach zwei Jahren Vorplanung ist das Ziel jetzt in wenigen Monaten erreicht: Voraussichtlich Mitte September werden 38 Haushalte in Josbach mit Nahwärme versorgt, die aus Biomasse entsteht.

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Am Donnerstag erfolgte der Startschuss für das Nahwärmenetz. Bürgermeister Manfred Barth und Ortsvorsteher Michael Emmerich nahmen, umgeben von Planern, den Spaten in die Hand.

Quelle: Michael Rinde

Josbach. Nach Oberrosphe wird mit dem Rauschenberger Stadtteil Josbach das zweite Bioenergiedorf Realität. Seit Anfang der Woche reißen Bauunternehmen den provisorisch verschlossenen Graben in der Alten Heerstraße wieder auf. Am Straßenrand liegen bereits die dick gedämmten Spezialrohre. Durch sie fließt ab etwa Mitte September Wärme in die Häuser. Rechtzeitig zu Beginn der nächsten Heizperiode soll die Anlage laufen.

38 Haushalte aus dem unteren Teil des Ortes haben sich entschieden, an das Nahwärmenetz anzuschließen. Theoretisch wären bis zu 50 Haushalten möglich. Jeder, der anschließt, ist zugleich Mitglied der eigens für den Betrieb des Nahwärmenetz gegründeten Genossenschaft. Am Donnerstag gaben Ortsvorsteher Michael Emmerich und Rauschenbergs Bürgermeister Manfred Barth den offiziellen Startschuss für die Bauarbeiten.

Die Alte Heerstraße bekommt am Ende einen neuen Fahrbahnbelag. Außerdem sind neue Begrünungen und gepflasterte Gehwege geplant. Damit soll Josbach ein ansehnliches Eingangsportal bekommen, ein Projekt, das mit Geld aus dem Dorferneuerungsprogramm finanziert wird. 130.000 Euro soll es kosten.

von Michael Rinde

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