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Die Soldaten kommen im September

Umzug Die Soldaten kommen im September

Der Umzug des Stabes der Division Spezielle Operationen soll im September erfolgen.

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Quelle: OP

Stadtallendorf. Nachdem sich die Sanierung der Herrenwaldkaserne in Stadtallendorf durch die Insolvenz einer Baufirma verzögert hatte, musste der für Juni geplante Umzug des Stabes der Division Spezielle Operationen (DSO) verschoben werden. Jetzt steht der Umzugstermin fest. Major Markus Herholt, Pressesprecher der Division in Regensburg, bestätigte am Mittwoch, dass der 350 Mann starke Stab der DSO im September seine Koffer packt und die Zelte in Regensburg abbricht. Im Vorfeld hatte es viele Diskussionen um den Abzug der DSO aus Regensburg gegeben.

Hans Schaidinger, Oberbürgermeister der 130.000-Einwohner-Stadt, kämpfte sechs Jahre lang gegen den Abzug der DSO aus seiner Stadt. Nach Informationen der Mittelbayerischen Zeitung hält Schaidinger die Verlegung der DSO von Regensburg nach Stadtallendorf für betriebswirtschaftlich wenig sinnvoll. Für ihn ist Stadtallendorf „hessische Wüste“, ohne ein Krankenhaus und weiterführende Schulen. Nach einer Pressekonferenz in dieser Woche zog Schaidinger einen Schlussstrich. Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hatte dem Oberbürgermeister mitgeteilt, dass das Verteidigungsministerium die Entscheidung nicht mehr revidieren werde.

Der Umzug des DSO-Stabes soll innerhalb von zwei Wochen abgewickelt werden. „Damit die Einsatzbereitschaft sichergestellt ist, wird das Lagezentrum während des Umzuges parallel betrieben“, sagte Herholt und erklärte, dass die DSO im Fall einer Krisensituation Einsatzbereit bleiben muss. Die DSO kommt unter anderem zum Zuge, wenn deutsche Staatsbürger im Ausland aus Notsituationen evakuiert werden müssen. Im Vergleich zu den Einsätzen der DSO wird der Umzug relativ unspektakulär verlaufen. „Die Bundeswehr beauftragt ein ziviles Umzugsunternehmen. Vorwiegend geht es um Büromaterial, Akten und Computer“, sagte Herholt.

von Tobias Hirsch

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