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Die Feuerwehr ging dem Wasser auf den Grund

Tag der Feuerwehr Die Feuerwehr ging dem Wasser auf den Grund

Die Zisternenwanderung während des zweiten Tages der Feuerwehr war ein Höhepunkt, der selbst alteingesessene Rauschenberger erstaunte und ihnen neues bot.

Rauschenberg. Trotz des Regenwetters und des einhergehenden Ausfalls der nachmittäglichen Übungen war der zweite Tag der Rauschenberger Feuerwehr ein Erfolg. Der Dämmerschoppen am Samstag hatte den sonntäglichen Tag der Feuerwehr eingeläutet. Die Mitglieder des Vereins bezeichnen ihn als Kameradschaftsabend - und das aus gutem Grund: Erstens trafen sie sich ungezwungen ohne Übungs- oder Einsatzstress, zweitens kamen sie zu einer geselligen Runde auch mit den Kameraden benachbarter Wehren zwanglos zusammen, was den Zusammenhalt und die Kameradschaft fördert. Zu Besuch waren Feuerwehrfrauen und -männer aus Kirchhain, Wohratal, Bracht und Albshausen. „Es waren mehr Besucher da, als wir erwartet hatten“, freute sich Thorsten Schäfer, Pressesprecher der Gastgeber.

Am Sonntagvormittag stand eine Zisternenwanderung auf dem Programm. Während die Feuerwehrleute und zivile Besucher unter der fachkundigen Führung des Historikers Ludwig Pigulla von der Arbeitsgemeinschaft Schlossberg alle Zisternen abgingen, ließ sogar der Regen nach. „Wir hatten die Möglichkeit, den Hochwasserbehälter, in dem das Trinkwasser ist, von innen anzuschauen“, schwärmte Schäfer. Pigulla habe über die Zisternen viel historisches berichtet und technische Details parat gehalten, wodurch die Wanderung zum echten Erlebnis geworden sei, ergänzte Schäfer.

Am Nachmittag kamen dann zahlreiche Gäste zum Feuerwehrgerätehaus, wo der Spielmannszug flotte Märsche schmetterte. Die Besucher konnten die Fahrzeuge und Gerätschaften der Feuerwehr begutachten. Die Kinder konnten sich an praktischen Übungen der Brandschutzfrüherziehung versuchen, unter anderem am Brandhaus. Den meisten Spaß bereitete ihnen aber das Zielspritzen mit dem Strahlrohr.

Wegen des Wetters, es regnete fast die ganze Zeit, fiel die angekündigte Vorführung einer Einsatzübung aus. Das tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch und die Kameraden kündigten an, im kommenden Jahr den dritten Tag der Feuerwehr zu gestalten.

von Klaus Böttcher

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