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Die Entscheidung zum Nahwärmenetz naht

Energiewende Die Entscheidung zum Nahwärmenetz naht

Das Bioenergiedorf Mardorf kommt - soviel steht fest. Welche Teile des Amöneburger Stadtteils in Zukunft in den Genuss kostengünstiger Nahwärme kommen, präsentieren die Mitglieder der Nahwärmegenossenschaft den Mardorfern am kommenden Dienstag ab 19.30 Uhr im Bürgerhaus.

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Noch bleibt die Wärme aus der Biogasanlage ungenutzt – doch das wird sich bald ändern.Archivfoto

Mardorf. Oliver Berghamer, von der EnergieAgentur Berghamer und Penzkofer, die das Projekt betreut, gibt Erläuterungen zu den aktuellen Planungen zum Nahwärmenetz. Dann beantwortet er alle offenen Fragen, zum Beispiel zur geplanten Größe oder zu den Straßen, die angeschlossen werden können. Diese liegen im alten Dorf und in der Siedlung - doch nicht alle, die ursprünglich teilhaben wollten, können auch bedient werden.

Der eigentlich angestrebte Plan, das gesamte Dorf mit Nahwärme zu versorgen, war schließlich an den Vorbehalten der Bürger gescheitert - mit rund 200 Anschlusswilligen hatten die Initiatoren nach einer ersten Umfrage gerechnet. Letztendlich traten jedoch nur rund 105 dieser Haushalte der Bioenergiegenossenschaft bei.

Es war ein aufregendes Jahr, in dem die Mardorfer Höhen und Tiefen erlebten. Sah es zeitweise hervorragend aus, so schien es später gar möglich, dass das Projekt in der Schublade landet. Dem ist nun zum Glück nicht der Fall, sodass ein Teil der Bürger bald seinen Beitrag zur Energiewende leisten, der bisher ungenutzten, in der Biogasanlage am Ortsrand entstehenden Wärme einen Nutzen zuführen und - vor allem - Heizkosten sparen kann.

von Florian Lerchbacher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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