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Der singende Metzger aus Rauschenberg

Römermarkt Der singende Metzger aus Rauschenberg

Gleich drei der vier Kandidaten für die Bürgermeisterwahl besuchten den dritten Römermarkt in Rauschenberg, was einige Besucher dazu veranlasste, die Veranstaltung als "etwas zu politik-lastig" zu bezeichnen.

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„Sabor y Movimiento“ waren der Hingucker des Römermarktes.Foto: Heinz-Dieeter Henkel

Rauschenberg. Die Rauschenberger Hauptdurchgangsstraße war ab dem Marktplatz für den halben Samstag gesperrt. Die Anzahl der Verkaufs- und Informationsstände war jedoch überschaubar, als Cheforganisator Werner Gerlach und Bürgermeister Manfred Barth den dritten Römermarkt eröffneten.

Bis zuletzt wurde noch aufgebaut und zurecht gerückt, und die Präsentation der Marktteilnehmer darf als durchaus gelungen bezeichnet werden, doch der beginnende Leerstand der Häuser war auch in dieser Straße unübersehbar.

Im Nachmittagsprogramm trat die Mädchentanzgruppe „Flash-Light“ aus Emsdorf mit Variationen von Harry Potter auf. Für den Höhepunkt sorgte die Flamencotanzgruppe „Sabor y Movimiento“ aus Langgöns, die beim Publikum besonders gut ankam. Darüber hinaus sorgte Herbert „Herby“ Hamel mit seiner Gitarre als Solist für angenehme Unterhaltung.

Am Abend dann stellte Metzgermeister Werner Gerlach seine neu eingespielte CD vor. Natürlich ließ er es sich nehmen, alle Titel live zusammen mit Keyboarder Günter Jockel zum Besten zu geben, wobei sein Lieblingslied „Die Fleischereifachverkäuferin“ nicht fehlen durfte.

Die umgetexteten Volksweisen wie „Der Müllwatz von Rauschenberg“ oder „Das Umalied“ sind nicht minder originell, waren aber speziell etwas für Rauschenberger Ureinwohner, die sich an die verstorbenen Besungenen noch erinnern können.

„Ich bin mit dem Verlauf der Veranstaltung zufrieden, wenn auch die eigentliche Wunschvorstellung, das Wir-Gefühl zu stärken, nicht ganz erfüllt wurde“, bekundete Cheforganisator Werner Gerlach.

von Heinz-Dieter Henkel

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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