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Der neue Junker Hans heißt Max

508. Trinitatis-Kirmes Der neue Junker Hans heißt Max

Schöner hätte der Samstagnachmittag nicht sein können: Ein zauberhaftes Programm, ein Festzelt, das aus allen Nähten platzte, ein neuer Junker Hans mit Burgfräuleins und ein zufriedener Bürgermeister.

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Der scheidende Junker Hans René Siebert überreicht seine Amtskette und gratuliert dem neuen Junker Hans Max Spielvogel, der zusammen mit den Burgfräuleins Alisa Zinser (links) und Lene Wilhelm (dritte rechts), die Kommune für ein Jahr vertreten wird. Die

Neustadt. Denn ganz im Gegensatz zu den vergangen Jahren zog der bunte Nachmittag für Groß und Klein die Besucher massenhaft ins Festzelt und auf den Festplatz an der Lehmkaute. Über das volle Zelt freute sich Bürgermeister Thomas Groll besonders: „Man kann zu Recht sagen, die Neustädter Kirmes lebt!“, rief er begeistert ins Publikum. Es sei eine richtige Entscheidung gewesen, heimische Vereine mit in das Programm einzubinden, erklärte er.

Erster Höhepunkt des Nachmittages: Der Einzug von 45 ehemaligen Neustädter Symbolfiguren auf die Bühne. Vor genau zwanzig Jahren hatte der damalige Vorsitzende der Festkommission, Ludwig Dippel, die Idee, alljährlich zur Trinitatis-Kirmes einen jungen Mann in das Amt der Neustädter Symbolfigur Junker Hans einzuführen und ihm zwei charmante Burgfräuleins zur Seite zu stellen. Für ihr Engagement überreichte Stadtverordnetenvorsteher Karl Stehl die Neustädter Meissen-Medaille an die Ehemaligen.

Über viele Jahre hinweg waren Ehrenstadtrat Ludwig Dippel, Norbert Krapp und Klaus Groll mit den Geschicken der Neustädter Kirmes eng verwachsen, dafür wurden auch sie mit der Medaille ausgezeichnet.

Der letzte Auftritt des noch amtierenden Junker Hans, René Siebert, läutete den stimmungsvollen Höhepunkt des Nachmittags ein. Mit Fanfarenklängen und in Begleitung der Bürgerwehr hielt der neue Junker Hans mit seinen Burgfräuleins Einzug in das Festzelt. Für ein Jahr wird das Dreigestirn die Kommune unter anderen beim Neustadt-Treffen vertreten und gern gesehene Gäste bei den Veranstaltungen der Neustädter Vereine sein. Der neue Junker Hans heißt Max Spielvogelund ist genau wie seine beiden Partnerinnen 17 Jahre alt. Er wird nächstes Jahr sein Abitur am Schwalm-Gymnasium machen. Er tanzt bei den Feuerfunken des VfL, fährt gerne Boot und spielt Handball. Lene Wilhelm kommt aus Mengsberg, besucht die Stiftsschule in Amöneburg und tanzt ebenso wie das zweite Burgfräulein Alisa Zinser in der Garde des Frauenvereins.

Die Auftritte von Zauberclown Laurin und Zauberer Michael Stern machte den Nachmittag für die zahlreichen jungen Besucher zu einem besonderen Erlebnis. Für tolle Stimmung im Zelt sorgten zudem die Auftritte der Kolpingsternchen, der kleinen Garde des VfL und der orientalischen Tanzgruppen „Murjana“ und „Ajana“.

Gekürt wurden an diesem Nachmittag auch die Sieger des Malwettbewerbes, an dem sich 150 Kinder beteiligt hatten. Bei den Kindergartenkindern wurden mit Greta Schmidt, Chiara Gündogdu und Jasmin Strubel gleich drei Sieger gekürt. Gewinner bei den Grundschülern wurde Tommy Urgandokur vor Christina Granatier und Zoe Emmanouilidis.

von Karin Waldhüter

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