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Der liebevolle Weg zum Opfer einer Schlägerei

Hessenschau Der liebevolle Weg zum Opfer einer Schlägerei

„Es war sehr interessant zu sehen, wie eine Fernsehsendung entsteht, und was alles für sie aufgebaut werden muss“, sagte Heike Pfab nach der Live-Übertragung der Hessenschau aus Neustadt.

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Da weiß man gar nicht, wo man hinschauen soll – entweder zum Ort des Geschehens oder auf die Übertragung auf der Leinwand.

Quelle: Florian Lerchenbacher

Neustadt. „Noch 30 Sekunden. Alle Kinder hierüber, bitte“, ruft Aufnahmeleiterin Sabrina Ricker, reicht Hessenmoderator Andreas Hieke seinen Text und bereitet die nächste Aufnahme aus dem Bürgerpark vor. Trotz der Hektik behält sie die Übersicht, animiert das Publikum zum Klatschen und führt eine Menge Kinder wie der Rattenfänger von Hameln über den Platz am Junker-Hansen-Turm – und zwar so souverän, dass manch eine Erzieherin vor Neid erblassen würde.

Dabei ist sie stets in Kontakt mit der Regie, die einige Meter entfernt im Übertragungswagen sitzt. Mit rund 35 Mitarbeitern war der Hessische Rundfunk während seiner „Sommertour“ in Neustadt, um die Hessenschau aus der östlichsten Stadt des Landkreises zu senden. Etwa zwei Monate dauerten die Vorbereitungen, am Montag ging es schließlich um 14 Uhr mit dem Aufbau los. Gegen 17 Uhr begann ein kleines Rahmenprogramm, in dem sich Wilhelm Gundlach aus Kirchhain und Florian Krüger aus Niederklein in unterschiedlichen Rollen als Mitarbeiter eines Fernsehteams versuchten.

Frei nach dem Motto „verpatzte Generalprobe, gelungener Auftritt“ gestaltete das Team die folgenden zweieinhalb Stunden, in denen sich die Bürgergarde und die Biedermeier-Frauen, Junker Hans und seine Burgfräulein, Postkartensammler Peter Beck sowie Dörnbergs Recken präsentierten. Hiekes Co-Moderator Jens Kölker hatte sich morgens noch im Kampf mit den Rittern, die ihr Lager am Turm aufschlugen und sich häuslich einrichteten, gemessen – musste dann aber die Waffen strecken: Erst verlor er das Duell mit Fabian Koch, dann das mit seiner Gesundheit. „Das lag aber nicht am mittelalterlichen Essen“, betonte der auf sich allein gestellte Hieke.

von Florian Lerchbacher
und Sarah Thiedemann

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