Volltextsuche über das Angebot:

25 ° / 11 ° heiter

Navigation:
Der kleine Saal wirkt nun viel größer

Sanierung Der kleine Saal wirkt nun viel größer

„Die Funktionalität hat sich völlig geändert. Wir hoffen, dass es angenommen wird und im kleinen Saal wieder vermehrt Feiern stattfinden“, sagt Bürgermeister Thomas Groll über das fast komplett sanierte Momberger Dorfgemeinschaftshaus (DGH).

Voriger Artikel
Beim Besteigen des Hochsitzes brechen die Balken
Nächster Artikel
Lieselotte Hofmann und Cliff ragen heraus

Thomas Groll (rechts) und Heiko Steuernagel inspizierten die neue Küche.

Quelle: Florian Lerchbacher

Momberg. Aus Mitteln der Dorferneuerung hatte die Stadt für 125.000 Euro den neuen Teil des Gebäudes mit einem neuen Dach und einer neuen Fassade versehen. „Wir müssten noch die Fenster im Saal austauschen. Das ist aber nicht angedacht, weil es nicht förderfähig ist, und wir uns dies derzeit nicht leisten können“, sagt Groll und betont, dass nun auch die Arbeiten am alten Teil des Hauses abgeschlossen wurden.

Unter anderem ist das Dach neu, die Fassade erfuhr eine energetische Sanierung. Der hintere Eingang hat einen neuen Treppenaufgang, und es gibt inzwischen einen Fahrstuhl. Toiletten und Küche haben quasi den Platz getauscht, was besonders der Küche zugute kommt, die inzwischen weitaus geräumiger ist. Aber auch bei den sanitären Anlagen gibt es eine deutliche Verbesserung, denn inzwischen verfügt das DGH auch über eine Behindertentoilette.

Besonders freut sich der Bürgermeister allerdings über die Umgestaltung des kleinen Saals. Die alte, platzraubende Schrankwand ist Geschichte. Der Raum wurde zudem entkernt, hat nun neue Fenster und kommt weitaus freundlicher als früher daher: „Der Saal war Stand 1955 und für Feiern wenig attraktiv – jetzt ist das anders“, kommentiert Groll.

Als letztes soll noch das ehemalige Dienstzimmer des Ortsvorstehers in einen Besprechungsraum umgewandelt werden. Die Kosten für all diese Arbeiten belaufen sich auf 280.000 Euro – 105.000 Euro stammen aus dem Konjunkturprogramm II, 115.000 Euro aus der Dorferneuerung, 60.000 Euro beträgt der Anteil der Kommune. Betriebsamtsleiter Heiko Steuernagel hofft, dass die Stadt durch die Verbesserungen Geld sparen kann: Er rechnet damit, dass für das Heizen des Gebäudes jährlich 3.000 bis 4.000 Liter Öl benötigt werden: „Wir müssen aber erstmal abwarten, wie viele es wirklich sind.“

von Florian Lerchbacher

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr