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Der Wohra-Altarm kehrt zurück

Ökologische Aufwertung Der Wohra-Altarm kehrt zurück

An der Wohra werden derzeit 4.500 Kubikmeter Erde bewegt, um den Fluss mit einem Altarm ökologisch aufzuwerten.

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Zusammen mit Bauleiter Andreas Charles-de-Beaulieu (3. von links) überzeugen sich Wohratals Bürgermeister Peter Hartmann, Gemündens Bürgermeister Frank Gleim und Fachbereichsleiter Achim Homberger (von  links) von der Renaturierung im  Wohra-Rückhaltebecken.

Quelle: Alfons Wieber

Wohra. Trotz des klirrenden Frostes kommen die Baggerarbeiten im  Wohra-Hochwasserrückhaltebecken gut voran. „Ohne das derzeit frostige Wetter hätten wir nicht anfangen können. Auf das haben wir gewartet“, sagte Wohratals Bürgermeister Peter Hartmann beim Ortstermin an der Baustelle.

Der Frost begünstige den Baufortschritt, weil die schweren Lkw mit dem Erdaushub jetzt über die hartgefrorenen Wiesen des Rückhaltebeckens rangieren könnten, ohne Schäden zu hinterlassen, sagte Hartmann.  Träger der Altarm-Renaturierung  ist der Wasserverband Wohra,  dem die für Betrieb und Unterhaltung des Rückhaltebeckens verantwortlichen Gemeinden Wohratal, Gemünden und Rauschenberg angehören.

Mit der Renaturierung werden Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinien der Europäischen Union umgesetzt, die auf einen natürlichen Lebensraum für Flora und Fauna abzielt und Fischen einen barrierefreien Aufstieg bis ins Quellgebiet ermöglichen soll. Die vollständige Umsetzung dieser Wasserrahmenrichtlinie würde allein die Stadt Rauschenberg mehrere Millionen Euro kosten und ist bei der Finanzsituation der Kommunen undenkbar.

von Alfons Wieber

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