Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Ostkreis Der Staat kann Albert Lembach nicht ersetzen
Landkreis Ostkreis Der Staat kann Albert Lembach nicht ersetzen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:13 13.07.2010
Landrat Robert Fischbach steckt Albert Lembach im Beisein von Staatssekretär Thomas Schäfer den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland an. Quelle: Tobias Hirsch

Marburg. „Albert Lembach ist ein Leuchtturm für bürgerschaftliches Engagement“, sagte Landrat Robert Fischbach gestern bei der Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland . „Ohne Menschen wie ihn würden an vielen Stellen in unserer Gesellschaft sprichwörtlich die Lichter ausgehen. Denn Ämter, Behörden oder staatliche Institutionen können diese Leistung nicht ersetzen“, erklärte der Landrat.

Staatssekretär Thomas Schäfer hatte als eingefleischter Bayern-Fan zwar Hemmungen, dem Ehrenpräsident des größten Eintracht-Frankfurt-Fanclubs Deutschlands, dem „Adlerhorst“ aus Stadtallendorf, eine Medaille zu überreichen, tat es aber dennoch. Und das mit gutem Gewissen: „Das freiwillige Engagement von Lembach ist ein positives Beispiel und Vorbild für unsere Gesellschaft“, sagte Schäfer. Ohne Menschen wie Lembach, da ist sich Landrat Fischbach sicher, würde es solche Ergebnisse wie bei der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika nicht geben.

Fußball und Nachwuchsförderung sind nämlich die großen Steckenpferde von Lembach. Seit 1972 ist er beim Sportverein Grün-Weiß Emsdorf in mehreren Funktionen tätig. Er ist Schiftführer im Kreisfußballausschuss, Klassenleiter F1, F2 und G-Jugend, Koordinator für Qualifizierung im Kreisfußballausschuss und Obmann für Schulfußball. Darüber hinaus war er auch Kreisjugendfußballwart und Platzbesichtiger im Ostkreis.

Doch nicht nur für den Fußball engagiert sich Lembach. Der Konrektor der Grundschule Rauschenberg bereitete mehrere Jahre lang die Firmlinge aus Emsdorf auf ihre Firmung vor und leitete auch die Firmfreizeiten mit hohem persönlichen Aufwand. Auch im Vorstand der Kolpingfamilie seines Heimatortes ist Lembach aktiv.

von Tobias Hirsch

Mehr zu diesem Thema finden Sie in der gedruckten OP vom 14.07.2010.

Im Frühjahr hatte Bürgermeister Thomas Groll einen Bericht in dieser Zeitung gelesen, der ihn dazu veranlasste, einen Antrag auf Fördermittel aus einem bestimmten Programm zu beantragen.

13.07.2010

Von der Bundesstraße aus sind nur die Zufahrten zu den beiden Garagen zu erkennen. Wer sich dem Gebäude vom Scheidfeld aus nähert, erkennt die Dimensionen des Rettungswachen-Neubaues erst richtig.

13.07.2010

Jahrelang gab es in Stadtallendorf heftige politische Diskussionen um den Bau eines Spielplatzes im DAG-Gebiet, bevor es wiederum für Jahre still um das Thema wurde.

12.07.2010