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Der Kreisverkehr kommt

Verkehrsunfälle Der Kreisverkehr kommt

In Kirchhain setzt man sich schon seit längerem für den Bau eines Kreisels an der Kreuzung bei Stausebach ein. Nun besteht eine echte Chance darauf: Die Unfallkommission schlägt den Bau eines Kreisverkehrs vor.

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Das Archivfoto zeigt einen der schweren Unfälle an der Kreuzung bei Stausebach. Nun soll ein Kreisverkehr die Stelle sicherer machen.

Quelle: Tobias Hirsch

Stausebach . Mindestens sechs Tote und zahlreiche Verletzte forderte die Kreuzung der Landstraßen 3089 und 3073 sowie der Kreisstraße 11 bei Stausebach in den vergangenen Jahren. Trotzdem ist der Knotenpunkt kein Unfallschwerpunkt, hieß es bisher immer. Das hat sich nun geändert. Die Unfallkommission des Landkreises Marburg-Biedenkopf, bestehend aus Polizei, Amt für Straßen- und Verkehrswesen, dem Regionalen Verkehrsdienst und dem Landratsamt, hat die Kreuzung jetzt als sogenannte Unfallhäufungsstelle anerkannt und den Bau eines Kreisverkehrs vorgeschlagen. Grund ist eine Gesetzesänderung, da in einem Zeitraum von zwei Jahren an dieser Stelle sechs Unfälle mit zwei Schwerverletzten und einer tödlichen Verletzung registriert wurden. Ausschlaggebend dabei ist, dass es sich dabei ausschließlich um Unfälle im Kreuzungsverkehr gehandelt hatte. Dies teilte Bürgermeister Jochen Kirchner während einer Sitzung des Verkehrsausschusses mit.

Jörg Belten, Sprecher des Amts für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) erklärte auf Nachfrage der OP, das damit die Weichen für einen Kreisverkehr gestellt seien. „Als Unfallhäufungsstelle wird die Kreuzung ins Landesstraßenbauprogramm aufgenommen, das dann als Anlage für den Haushaltsplan 2011 von der Landesregierung genehmigt werden muss“.

von Tobias Hirsch

Mehr dazu lesen Sie in der Mittwochausgabe der OP.

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