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Der Kampf um einen Lehrer

Niederklein Der Kampf um einen Lehrer

„Es geht zum einen um die Existenz des Pädagogen Torsten Bräuer, aber hauptsächlich um die Zukunft unserer Kinder, die sich mit diesem Lehrer identifizieren“, fasste Wilhelm Fredel zusammen.

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Eltern betrachten die Briefe von Schülern an Lehrer Torsten Bräuer, dessen Festanstellung sie fordern.

Quelle: Karin Waldhüter

Niederklein. Das Interesse am Schicksal eines Lehrers ist groß: 60 Niederkleiner waren der Einladung von Förderverein, Schulkonferenz und Elternbeirat gefolgt und ließen sich über die Sachlage, die unterschiedlichen Auffassungen und die Aktionen der Elternvertreter informieren.

Die Elternvertreter fordern die Festanstellung von Torsten Bräuer, der seit 2006 in Niederklein unterrichtet. „Es ist für uns nicht nachvollziehbar, warum einem so motivierten und überdurchschnittlich engagierten Lehrer keine Festanstellung seitens des Schulamtes angeboten wird“, sagte Wilhelm Fredel, der Vorsitzende des Elternbeirats, und betont, „Im Laufe der Zeit hat Herr Bräuer sehr viel Freizeit geopfert, um der Schule ein Profil zu geben. Das hat er durch seine zahlreichen über den Leerplan hinaus getätigten Aktivitäten auch erreicht.“

Umso trauriger sei es, das nach derzeitigem Stand Bräuers letzter Arbeitstag der 29. Juni 2012 sein werde, erklärte Fredel und bedauerte, dass keiner der eingeladenen Vertreter der Schulleitung noch des Staatlichen Schulamtes gekommen waren.

Er verlas dafür eine schriftliche Stellungnahme des Schulamtsleiters Gerhard Müller. Darin heißt es: „Leider kann dem Wunsch auf Festanstellung nicht nachgekommen werden. Herr Bräuer vertritt zwei Stammlehrkräfte der Schule, die derzeit nur teilzeitbeschäftigt sind und das Recht haben, jederzeit nach Beendigung der Teilzeit wieder mit voller Stelle zu arbeiten. Eine unbesetzte Stelle gibt es an der Grundschule derzeit nicht.“

von Karin Waldhüter

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