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Ostkreis Der Hofstaat wird zum gackernden Hühnerhaufen
Landkreis Ostkreis Der Hofstaat wird zum gackernden Hühnerhaufen
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18:25 21.06.2012
Die kleinen bösen Hexen präsentierten sich bei der Aufführung als tänzerisch und gesanglich starke Gruppe. Foto: Karin Waldhüter
Neustadt

„Toi, toi, toi!“ Der Schlachtruf der jungen Akteure hallt vor der Aufführung bis in den Zuschauerraum. Dann öffnet sich der Vorhang und gibt den Blick frei auf ein Königsschloss. Große bunte Vögel schwirren durch die Lüfte, und Jorinde (Dilem Cetin und Theresa Roth) und Spielmann Joringel (Lina Boland) treffen im Wald auf eine Horde wilder Hexen, die Böses im Sinn haben.

Das muss natürlich die Königin (Nina Weißbecker, Ilayda Gökkurt) schnellstens erfahren. Dabei will die Königin doch einfach nur einmal im Nachthemd im Mondschein tanzen. Als die Minister (Laura Sedlack, Laurenz Kuhn) mit ihr schimpfen, nennt sie sie Gockel und den Hofstaat einen Hühnerhaufen. Wie auf Stichwort erscheinen die wilden Hexen und verwandeln den Hofstaat in Hühner. Während die Hexen schon den Speiseplan entwickeln, macht sich Spielmann Joringel daran, den Hofstaat und Jorinde von dem Zauberspruch zu befreien. Das Musical von Hexen und Hühnern ist ein Gemeinschaftsprojekt der Theater-AG unter der Leitung von Christiane Krapp und Christina Holzmann, der Chor-AG unter der Leitung von Claudia Maurer, sowie der Kunst-AG die unter der Leitung von Ulrike Schreiner das Bühnenbild und Kostümelemente mit viel Detailliebe entwarfen und gestalteten. Das Musiktheater „Hexen und Hühner“ von Markus Munzer-Dorn sorgt beim Publikum für viel Begeisterung. Denn den jungen Akteuren auf der Bühne macht es offensichtlich viel Spaß in ihre Rollen zu schlüpfen und sie beherrschen nicht nur Lieder und Texte. Sie zeigen sich als tanzende Hexen und stocksteifer Hofstaat. Der Chor meistert die rhythmische Herausforderung der Lieder, die das Geschehen auf der Bühne belebt, vorzüglich. Am Ende durften auch die anwesenden Kinder der Kunst-AG mit auf die Bühne, ohne deren Hilfe die Aufführung nur halb so schön ausgefallen wäre. Begleitet wurde der Chor durch versierte Musiker. Willfred Sohn hatte die Musik passend für die Kinderstimmen neu arrangiert. Tobias Giehl, Stefan Groll, Christiane Losekamm und Gereon Muckelmann begleiteten die Sänger mit ihren Instrumenten. Lukas Krapp und Christian Weitzel waren kurzfristig eingesprungen und sorgten gemeinsam mit der Technik-AG für den guten Ton. Michaela Krapp und Kerstin Hucke verwandelten die Kinder in fürchterliche Hexen oder Kröten. Zudem unterstützen Angehörige der Darsteller, der Förderverein und der Schulelternbeirat die Aufführung. „Das war eine wunderbare Gemeinschaftsproduktion, die wir in dieser Form noch nicht gemacht haben“, sagte Christiane Krapp.

von Karin Waldhüter

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